ARBÖ-Salzburg: Einheitliche Kriterien für Geschwindigkeitsbeschränkungen und europäische Initiative für Unfalldatenschreiber in Kraftfahrzeugen

Salzburg (OTS) - Bei der Landeskonferenz des ARBÖ-Salzburg am Samstag, den 27. September 2003, in Straßwalchen wurden zwei Anträge beschlossen: Einheitliche Kriterien für Geschwindigkeitsbeschränkungen und die Einführung von Unfalldatenschreibern auf europäischer Ebene.

Zum einen fordert der ARBÖ-Salzburg bundesweit einheitliche Kriterien für die Erlassung von Geschwindigkeitsbeschränkungen. Das Problem heute ist der verwirrende Schilderwald auf den Straßen. Mit einer Flut von Verbots- und Beschränkungszeichen wurden die erlaubten Höchstgeschwindigkeiten (50 km/h im Ortsgebiet, 100 km/h im Freiland und 130 km/h auf Autobahnen) auf unzähligen Straßenabschnitten beschränkt. Die Kraftfahrer werden geradezu entmündigt, die richtig angepasste Geschwindigkeit zu wählen. Der "Schilderwald" gehört entrümpelt, die Aufstellung von Geschwindigkeitstafeln österreichweit vereinheitlicht. Vom Verkehrsminister wird eine Verordnung erwartet, die nach bundesweit einheitlichen und strengen Kriterien ein Ausufern der Geschwindigkeitsbeschränkungen verhindern soll. Bestehende Geschwindigkeitsbeschränkungen gehören von den Behörden evaluiert und auch entrümpelt.

Zum anderen wurde unter Vorsitz von ARBÖ-Präsident Dr. Peter Cardona die Diskusion über einen Unfalldatenschreiber (UDS) eröffnet. Ähnlich wie bei einem Flugschreiber werden die Fahr- und Lenkdaten -bremsen, beschleunigen, Geschwindigkeit, Lenkverhalten - exakt aufgezeichnet und bei Bedarf genau ausgewertet. Die Schuldfrage bei Unfällen könnte mit diesem Instrument besser geklärt werden. Vom Verkehrsminister wird erwartet, dass er auf europäische Ebene in Brüssel das Thema Einbau von Fahrtenschreibern in Kraftfahrzeugen zur Sprache bringt.

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