Rossmann: Unhaltbare Zustände an den Schulen durch Frühpensionierungen

Wien, 2003-09-27 (fpd) - Für die freiheitliche Bildungssprecherin Mares Rossmann bedeutet die Ausnahmeregelung bei Frühpensionierungen für Beamte und Lehrer, die auf Grund einer Sonderregelung frühzeitig in Pension gehen können, aus bildungspolitischer Sicht eine "Katastrophe".*****

"Einerseits hat sich in der jüngsten Diskussion um die Nachmittagsbetreuung von Kindern und Jugendlichen an den Schulen ein deutlicher Bedarf an Lehrkräften herausgestellt, und andererseits läßt man die Lehrer jetzt in Frühpension gehen", zeigt sich Rossmann verärgert. Bundesministerin Gehrer ist aufgefordert, diesem Lehrernotstand entgegenzuwirken. Denn die damit auf den Schulbetrieb ausgeübte Belastung dürfe nicht auf dem Rücken von Schülern, Eltern und den nicht in den Genuß kommenden Lehrern ausgetragen werden.

Um eine hinkünftige Nachmittagsbetreuung an den Schulen sicherzustellen, fordert Rossmann eine umgehende Änderung des Landeslehrerdienstrechts-Gesetzes. Konkret spricht sie sich für die Erhöhung der Anwesenheitspflicht der Lehrer an den Schulen aus. Damit wäre eine kostengünstige und effiziente Nachmittagsbetreuung gewährleistet, so Rossmann abschließend. (Schluss)

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