Darabos: Verschleuderungskurs geht mit Böhler-Uddeholm weiter

SPÖ-Wirtschaftssprecher Moser: Böhler-Vorstand muss der ÖIAG schon am Dienstag Verkaufsprospekt vorlegen

Wien (SK) Die SPÖ kritisiert die Pläne der Regierung, jetzt nach dem Verkauf der Voest auch den Stahlkonzern Böhler-Uddeholf zu "verschleudern". Laut "Standard" will die ÖIAG bis Mitte November ihren 25-Prozent-Anteil an Böhler über die Börse verkaufen. "Nach dem Paradeunternehmen Voest wird nun die letzte industrielle Perle Österreichs auf den Markt geworfen - mit allen negativen Konsequenzen für den Standort und die Beschäftigten", kritisiert SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos. "Diese Fortsetzung der Verschleuderung von öffentlichem Eigentum trägt eindeutig die Handschrift der ÖVP", so Darabos am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

SPÖ-Wirtschaftssprecher Hans Moser schließt sich dieser Kritik an. Er warnt davor, dass beim Verkauf des Anteils an Böhler-Uddeholm wie zuvor bei der Voest nicht einmal der Buchwert erlöst werden wird. "Hier wird ein Paket zu Billigstpreisen auf einen Markt geworfen, der dafür nicht vorbereitet ist", so Moser gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Der Zeitdruck, mit dem dabei agiert werde, sei durch nichts erklärbar. Laut Moser muss der Böhler-Vorstand der ÖIAG bereits am kommenden Dienstag das Verkaufsprospekt vorlegen. (Schluss) wf

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