Zilks Seitenblickekommission braucht Entstaubung und Know-how

Würschl: Die derzeitige Zusammenstellung ist für mich so unsinnig, als würde man bei einer Gesundheitskommission jene Personen nominieren, die sich am häufigsten die Nase operieren haben lassen

Klagenfurt (SP-KTN) - Als Provokation für die jungen Österreicher und insbesondere für das Österreichische Bundesheer wertete der Landesgeschäftsführer der SPÖ-Kärnten die Zusammenstellung der Heereskommissions-Liste. "Österreich braucht für das Bundesheer eine Zukunftskommission und nicht einen Seniorenclub. Die derzeitige Zusammenstellung ist für mich so unsinnig, als würde man bei einer Gesundheitskommission jene Personen nominieren, die sich am häufigsten die Nase operieren haben lassen".

Eine Kommission zu einem derart komplexen Thema brauche mehr als bekannte Namen, denn nur ein Reformpapier, das mit Kompetenz und Weitblick zusammengestellt werde und insbesondere den Bedürfnissen des Bundesheeres und der jungen Österreicher Rechnung trage, werde auch lange Zeit Gültigkeit haben, so Würschl.

"Es geht schließlich nicht darum, Kompetenz durch die Anzahl der Seitenblicke-TV-Auftritte zu manifestieren, sondern um Weichenstellungen für die Zukunft des Österreichischen Bundesheeres. Dazu sind nicht Personen vom Format Franz Antel, Lugner, Lauda, Schranz nötig, sondern zukunftsweisende Experten mit internationalem Know-how", dazu der Kärntner SP-Landesgeschäftsführer. (Schluss)

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