Bleckmann: "Schön, daß Leitl die Bandbreite der FPÖ erkennt"

"Erste Etappe der Steuerreform geht jedenfalls voll auf den Einsatz der FPÖ zurück"

Wien, 2003-09-25 (fpd) - Gelassen reagierte heute die freiheitliche Generalsekretärin Magda Bleckmann auf die Aussagen von Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl. "Es ist sehr schön, wenn dieser erkannt hat, daß die FPÖ über ein wirklich breites Spektrum an Persönlichkeiten verfügt". ****

Damit Leitl jedoch nicht nur auszugsweise zitieren müsse und die anderen tragfähigen Säulen der Freiheitlichen vergesse, werde man ihm seitens der FPÖ die vollständige Liste des FPÖ-Bundesparteivorstandes per Post übermitteln. Für Bleckmann zeige Leitls Äußerung eines ganz klar auf: "Während Leitl in den Hallen seiner Wirtschaftskammer sündteure Empfänge gibt, haben sich die Freiheitlichen samt und sonders um die wirklich wichtigen Belange gekümmert", so Bleckmann.

Unter diesen wichtigen Belangen versteht Bleckmann den unermüdlichen Einsatz der FPÖ für die Klein- und Mittelbetriebe und die Steuerentlastung, die mit 1.1.2004 in Kraft tritt. Die erste Etappe der Steuerreform gehe jedenfalls voll auf den Einsatz der FPÖ zurück. Die Freiheitlichen fordern nun auch die Vorziehung wesentlicher Teile der Entlastung von 2005 auf 2004, um die Ankurbelung des Konsums und somit die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Österreich zu erreichen, was ebenfalls Leitls Aufgabe wäre.

In Wahlzeiten seien Leitl aber die Klein- und Mittelbetriebe, die er vertreten sollte, völlig egal. An der Häufigkeit diverser Großkoalitionärer Verfechter in der letzten Zeit sei für Bleckmann ersichtlich, daß dieser Flügel offenbar wieder das Ruder übernehmen und mit der SPÖ auf eine gemeinsame Koalition hinarbeiten wolle.

"Ich kann dem Herrn Wirtschaftskammer-Präsidenten nur wohlmeinend empfehlen, seine Brille zu putzen und in Richtung SP-regiertes Wien zu schauen. Dort kann er nämlich unter anderem anhand des Pflegeskandals erkennen, welch Tragödien sich unter sozialdemokratischer Federführung gerade abspielen. Dann würde er vermutlich auch keine Kapazität mehr für ungeeignete Wortspenden finden", schloß die FPÖ-Generalsekretärin. (Schluß)

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