Heinisch-Hosek zur Ausbildung von Jugendlichen: Der Bund ist gefordert

Wien (SK) Heftige Kritik übte SPÖ-Jugendsprecherin Gabriele Heinisch-Hosek am Mittwoch im Nationalrat an der Bundesregierung, die viel zu wenig Initiativen für Schüler, Lehrlinge und Studierende setze. Um eine Familie gründen zu können, müsse man die Voraussetzungen schaffen. "An erster Stelle steht für Jugendliche ein Ausbildungsplatz, ein guter Arbeitsplatz und dann die Gründung einer Familie", betonte die SPÖ-Abgeordnete. ****

Heinisch-Hosek erinnerte die ÖVP-Abgeordnete Fuhrmann daran, dass diese allen Gesetzen zugestimmt habe und erst jetzt die Harmonisierung und einen Solidarbeitrag fordere. Mit 350 Euro Lehrlingsentschädigung im ersten Lehrjahr sei es schwierig, in eine Privatvorsorge einzuzahlen, Voraussetzung dafür sei allerdings eine Lehrstelle, betonte Heinisch-Hosek.

Auch die PISA-Studie habe Österreich nicht das allerbeste Zeugnis ausgestellt, Österreich habe "mittelmäßig" abgeschnitten, so die SPÖ-Abgeordnete. "Damit war die Bundesregierung satt und zufrieden, wir nie", unterstrich Heinisch-Hosek. Die Stundenkürzungen an den Schulen, die von den SchülerInnen gar nicht gewollt werden, gehen auf Kosten des Lehrplans und hatten den "Sinn" des Dienstpostenabbaus, zeigte sich die SPÖ-Abgeordnete überzeugt.

"Die Bedingungen an den Universitäten sind unter jeder Kritik", monierte Heinisch-Hosek. "Wie kommt man mit dem historisch höchsten Schuldenstand, durch Karl-Heinz Grasser, dazu, überhaupt kein Geld locker machen zu können, für die, die es wirklich brauchen", fragte die SPÖ-Abgeordnete.

"Keine Einhaltung irgendeines Versprechens von Bartenstein, kein Wort eines Lösungsvorschlags von seiten des Bundeskanzlers und des Vizekanzlers, stattdessen eine Wertedebatte als Ablenkung", so Heinisch-Hosek.

"Gemeinsam können wir die Situation an den Schulen, für Lehrlinge und Studierende verbessern, eine Einladung an Länder und Gemeinden ist zuwenig, der Bund ist jetzt gefordert", schloss Heinisch-Hosek. (Schluss) sk

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