Trotz Personalreduktion im Degussa-Werk Weißenstein soll kein Mitarbeiter auf der Straße stehen

LH Haider und LHStv. Pfeifenberger gaben nach Gesprächen mit Werksleitung und Betriebsrat Ersatzlösungen bekannt

Klagenfurt (LPD) - Im Zuge der geplanten Personalreduktion im Degussa-Werk (ehemals ÖCW) in Weißenstein soll kein Mitarbeiter auf der Straße stehen. Das gaben heute (Mittwoch) Landeshauptmann Jörg Haider und Wirtschaftsreferent LHStv. Karl Pfeifenberger nach Gesprächen mit der Firmenleitung und dem Betriebsrat bekannt.

Für die von Kündigung bedrohten Mitarbeiter werde intensiv nach Ersatzlösungen gesucht, so Haider und Pfeifenberger. So hat Haider zugesichert, dass ein Teil der älteren Schichtarbeiter nach der für 1. Jänner kommenden Jahres geplanten Schwerarbeiterregelung frühzeitig in den Ruhestand treten könnten. Pfeifenberger gab bekannt, dass er bereits intensiv Kontakt zu heimischen Unternehmen mit Facharbeitermangel aufgenommen habe, damit die noch frei werdenden Arbeitskräfte aus dem Werk Weißenstein in diesen Betrieben aufgenommen werden. Wie Haider und Pfeifenberger betonten, solle durch diese Maßnahmen kein Degussa-Mitarbeiter trotz Personalreduktion auf der Straße stehen.

Vor einer Woche hatte die Werksleitung in Weißenstein mitgeteilt, dass aufgrund der Schließung einer durch die Marktlage unrentabel gewordenen Produktionsschiene der Mitarbeiterstand innerhalb von drei Jahren von derzeit 156 auf 110 reduziert werden müsse, wobei sich 15 bis 20 Kündigungen nicht vermeiden ließen.
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