• 21.09.2003, 15:05:50
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Würschl: Haider schmückt sich mit fremden Federn

Brauchtums- und Volkskulturveranstaltungen in Kärnten auch ohne Haider riesen Erfolg

Klagenfurt (SP-KTN) - Scharfe Kritik übte der
Landesgeschäftsfüherer der Kärntner Sozialdemokraten Herbert Würschl
an Landeshauptmann Haider als Kulturreferent. "Haider missbraucht die
zahlreichen Brauchtums- und Volkskulturveranstaltungen in Kärnten als
Bühne um seinen Narzissmus zu befriedigen und wahlzukämpfen und
schmückt sich in den Medien mit fremden Federn", sagte Würschl und
erklärte: "Nahezu jeder Veranstaltung des großbeworbenen
Heimatherbstes hat auch schon früher stattgefunden und ist keine
Veranstaltung des Landes Kärnten, denn dazu braucht es mehr als
vorhandene Veranstaltungen, fleissiger Kärntnerinnen und Kärntner zu
instrumentalisieren und mit viel Steuergeld als Regierungsprodukt zu
bewerben".

"Es ist beeindruckend, was die Kärntnerinnen und Kärntner jedes
Jahr an Veranstaltungen auf die Beine stellen, umso schäbiger ist es,
wenn ein Politiker, der als Kulturreferent keinerlei sinnvolle
Initiativen oder Projekte präsentieren kann und Kultur nicht fördert,
sondern blockiert den Fleiss der Bevölkerung als Fundament für eine
Selbstinszenierung missbraucht und davon vom einen oder anderen
Medium, das nicht auf Werbegelder des Landeshauptmannes verzichten
will bejubelt wird", so der SP-Landesgeschäftsführer.

Von der Seebühne, für die Haider noch immer keinen
Rechnungsabschluss für 2002 habe, über das verbockte Gironcoli-Museum
bis hin zur Kulturkonzeptlosigkeit führe die Bilanz des Kärntner
Kulturreferenten. "Ein Blasmusikkonzert auf der Seebühne kann über
das laienhafte Dümpeln im See des Kulturreferenten Haider nicht
hinwegtäuschen", so Würschl abschließend.

OTS0058    2003-09-21/15:05

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS9

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