Sozial-Landesrat Josef Ackerl: Negativer Höhepunkt in der FP-OÖ- Kampagne!

FP-Oberösterreich wirbt mit Schlagzeilen aus der Lainz-Affäre=

"Einen negativen, erschütternden Höhepunkt liefert die FPÖ-Oberösterreich in ihrer Kampagne für den schlechteren Ombudsmann", reagiert erschüttert Sozial-Landesrat Josef Ackerl. In ganzseitigen Inseraten versucht die FP-OÖ wider besseren Wissens und ohne jegliche Rücksicht auf die Gefühle der BewohnerInnen von Alten- und Pflegeheimen, ihren Angehörigen und den MitarbeiterInnen mit Schlagzeilen aus der Lainz-Affaire, die längst erfüllte FP-OÖ-Forderung nach einer unabhängigen, vertrauenswürdigen Kontroll-Instanz zu untermauern. Und das, obwohl strukturelle Missstände wie in Lainz in Oberösterreich ausgeschlossen sind.
"Sie weinten und schrien – Schreiexzesse der Pfleger gegen 80-jährige Patienten, wundgelegene Senioren, ‚Badetage’ bei bitterer Kälte: Täglich notierte eine Krankenschwester (36) sechs Monate lang das Leid der Menschen." " Wer wider besseren Wissens mit dieser oder ähnlichen Schlagzeilen Gefühle und Ängste missbraucht, hat die Grenzen von Moral und Anstand bereits hinter sich gelassen", erklärt Sozial-Landesrat Josef Ackerl. Der FP-OÖ-Obmann verfügt bereits seit längerer Zeit über eine Liste aus dem oö. Sozialressort, in der die bisherigen Beschwerdefälle in den oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen und die daraufhin erfolgten Kontrollen durch das Team der Heimaufsicht einschließlich der verordneten Konsequenzen minutiös aufgelistet sind. Steinkellner kennt also sehr wohl Art und Häufigkeit der Beschwerden in den oberösterreichischen Heimen. Selbstverständlich sind Steinkellner auch alle anderen Argumente für das Team der Heimaufsicht und gegen einen zusätzlichen Heim-Ombudsmann bekannt. "Obwohl auch Steinkellner inzwischen klar sein müsste, dass das Team der Heimaufsicht der bessere Ombudsmann ist, setzt er seine Kampagne nun mit falschen Assoziationen aus der tiefsten Schublade fort", kritisiert Ackerl. Das Team der Heimaufsicht in der Sozialabteilung des Landes – die selbst kein einziges Heim führt – agiert selbstverständlich völlig unabhängig, besteht aus den verschiedenen notwendigen ExpertInnen und kann die Konsequenzen der Kontrollen auch "verordnen". Ein echter Heimombudsmann wäre nur eine kostspielige nicht ausreichend qualifizierte Doppelstruktur. Zudem könnte dieser aus rechtlichen Gründen Beschwerden "nur" erst wieder an die Heimaufsicht weiterleiten. Der Beschwerdeweg würde sich dadurch nur verlängern. Auch dass Oberösterreich über die bundesweit höchsten Qualitätsstandards verfügt, ist Steinkellner längst bekannt. "Strukturelle Missstände wie in Lainz sind in Oberösterreich ausgeschlossen. Gerade deshalb sind diese FP-OÖ-Inserate besonders verwerflich", so Sozial-Landesrat Josef Ackerl.

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