- 21.09.2003, 11:10:05
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Partik-Pablé: Wiedereinführung der Visumpflicht für Rumänen ist Gebot der Stunde
Medienberichte bestätigen Richtigkeit freiheitlicher Forderung
Wien, 2003-09-21 (fpd) - FPÖ-Sicherheitssprecherin Dr. Helene
Partik-Pablé sieht durch jüngste Medienberichte die Richtigkeit der
freiheitlichen Forderung bestätigt, für Rumänen die Visumpflicht
wieder einzuführen. ****
Durch die von der EU verfügte Aufhebung der Visumpflicht seien es
vor allem Rumänen, die als Kriminaltouristen nach Österreich kämen,
erklärte Partik-Pablé. Allein im August seien laut Kronenzeitung
3.268 Reisebusse aus Rumänien nach Österreich gekommen. Man müsse
schon sehr naiv sein, wenn man glaube, daß es sich hier ausnahmslos
nur um harmlose Touristen handle. Gleichzeitig seien Delikte wie
Autodiebstahl und Taschendiebstahl sprunghaft angestiegen.
Organisierte Banden würden vor allem die Wiener U-Bahn unsicher
machen. Und gerade erst in der Nacht auf heute seien zwei Rumänen im
Burgenland festgenommen worden, der eine wegen Autodiebstahls, der
andere wegen Urkundenfälschung.
"Dieser Entwicklung muß schleunigst ein Riegel vorgeschoben werden",
stellte die freiheitliche Sicherheitssprecherin unmißverständlich
klar. Die Politik sei schließlich verantwortlich für die Sicherheit
der österreichischen Bevölkerung. Die Wiedereinführung der
Visumpflicht sei Gebot der Stunde und ein erster wichtiger Schritt
im Kampf gegen die organisierte Kriminalität. Österreich dürfe kein
Selbstbedienungsladen für ausländische Banden sein. Diejenigen
EU-Länder wie etwa Schweden, die die treibende Kraft bei der
Abschaffung der Visumpflicht gewesen seien, könnten leicht reden, da
sie nicht betroffen seien. Österreich hingegen sei das erste
Zielland für den rumänischen Kriminaltourismus. (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
0664-8257801
OTS0027 2003-09-21/11:10
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