SJ NÖ setzt sich mit Wählen mit 16 durch

Wieland: Auf Initiative der SJ NÖ tritt die SPÖ NÖ ab sofort für 'Wählen mit 16' bereits bei den Gemeinderatswahlen 2005 ein =

Auf Initiative der Sozialistischen Jugend NÖ (SJ NÖ) beschloss die SPÖ NÖ bei ihrem Landesparteitag 'Wählen mit 16' bereits für die Gemeinderatswahlen 2005 und die Landtagswahlen 2008 zu verwirklichen. Die SJ NÖ ist über diesen ihren historischen Erfolg sehr erfreut. 'Alle Lebensbereiche mit Demokratie durchfluten!' Dieser Anspruch hat für die Jugend unseres Landes nur symbolische Bedeutung. Während nämlich die Politik mit ihren Entscheidungen von Heute die Lebensbedingungen von Morgen bestimmt, 'dürfen' Jugendliche nicht mittels Stimmzettel Einfluss auf die Politik und somit auf ihre eigene Zukunft nehmen. ****

"Die jugendfeindliche Politik von FPÖVP (Stichwort: Bildungsabbau, Pensionskürzung, Rekordjugendarbeitslosigkeit) zeigt wie falsch es ist, den jungen Teil der Gesellschaft von der Möglichkeit der demokratischen Mitbestimmung auszuschließen. Solange die Jugendlichen von der Wahlzelle ausgesperrt bleiben, und somit nicht die Möglichkeit haben sich für ihre Interessen stark zu machen, werden die Anliegen von Jugendlichen immer nur ein Schattendasein führen. Umso erfreulicher ist der Beschluss der SPÖ NÖ 'Wählen mit 16' sofort zumindest auf Landesebene durchsetzen zu wollen", so Bernhard Wieland, Landesvorsitzender der Sozialistischen Jugend Niederösterreich, wörtlich.

"Überall dort wo es 'Wählen mit 16' gibt, ist es erfolgreich. Eine überaus hohe Wahlbeteiligung und das intensive Bemühen aller um die neuen Wahlberechtigten zeigt, dass die Absenkung des Wahlalters nicht nur ein gangbarer sondern mit Sicherheit der sinnvollste Weg ist, um das Verhältnis zwischen Jugendlichen und Politik zu verbessern. Gleichzeitig ist es wichtig die, vor allem von der ÖVP propagierte, gestrige Idee des so genannten Familienwahlrechts entschieden abzulehnen", so der Landesvorsitzende weiter.

"Nun ist die ÖVP NÖ gefordert Farbe zu bekennen. Man darf gespannt sein, ob sie bei ihrer jugendfeindlichen Ablehnung von 'Wählen mit 16' bleibt, oder auf die jugendfreundliche Linie der Sozialdemokratie einschwenkt!" so Wieland abschließend. (Schluss) rh

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