Wissenschaftsfonds FWF: Förderungen im Jahr 2003 gesichert

Finanzkrise wurde durch Verhandlungen mit dem BMVIT überwunden

Wien (OTS) - Einen entscheidenden Durchbruch erzielten Minister Hubert Gorbach und FWF-Präsident Georg Wick gemeinsam mit ihren Mitarbeitern in Verhandlungen über das Budget des Wissenschaftsfonds:
Heuer können insgesamt 100 Millionen Euro für wissenschaftliche Forschungsprojekte bewilligt werden. Das sind um 8,5 Millionen Euro oder 9 % mehr als im Vorjahr. Dadurch wurde die schwere Finanzkrise des FWF für dieses Jahr gelöst. Alle Projekte, die seit dem Juni "ingefroren" waren, können nun in der kommenden Kuratoriumssitzung Anfang Oktober freigegeben werden. Außerdem werden die Mittel auch reichen, alle hervorragend beurteilten Großprojekte (Forschungsschwerpunkte und Spezialforschungsbereiche), die heuer beantragt wurden, einzurichten. Wenn die strengsten Qualitätsmaßstäbe angelegt werden, wird in diesem Jahr kein exzellentes Projekt aus finanziellen Gründen abgelehnt oder weiter verzögert werden.

"Wir sind dem Ministerium für diese außergewöhnliche Maßnahme sehr dankbar", sagte Wick zu dem Ergebnis. "In weiteren Verhandlungen muss jetzt geklärt werden, wie Österreich an das internationale Niveau bei der Finanzierung der Grundlagenforschung anschließen kann." Aufgrund dieses Erfolges zeigte er sich auch zuversichtlich, dass es in Zukunft gelingen wird, ein verlässliches und mittelfristig planbares Regelbudget für den FWF zu erhalten.

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