Bartenstein zu voestalpine-Privatisierung: Ziele der Regierung erreicht

Wien (BMWA/OTS) - "Die Ziele der Regierung bei der Privatisierung der voestalpine sind
erreicht. Mehr als die Hälfte der Unternehmensaktien bleibt in Österreich, mehr als 30 Prozent in Oberösterreich", sagte heute, Samstag, Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein. Die Privatisierung der voestalpine sei professionell abgewickelt worden. Der Erfolgskurs des Unternehmens sei somit am bestehenden Standort weiterhin gewährleistet. Gleichzeitig sei die voestalpine damit nicht länger ein politischer Spielball für Rot und Grün in Oberösterreich. Noch vor der Schlussphase des oberösterreichischen Landtagswahlkampfes sei das Unternehmen endgültig von allen politischen Fesseln befreit.

Bartenstein betonte, der Aktienkurs habe sich in den vergangenen Monaten "positiv" entwickelt. Zu Jahresbeginn sei die voestalpine-Aktie noch bei 20 bis 22 Euro gelegen. Der erzielte Verkaufskurs von 32,50 Euro sei in Ordnung und marktgerecht. "Für Investoren gibt es eine gewisse Kursfantasie nach oben", so Bartenstein.

Der Minister wandte sich angesichts der erfolgreichen Abwicklung der Vollprivatisierung gegen Stimmen, die für eine Verschiebung der Privatisierung aufgetreten seien - "Viele von diesen Stimmen wollten damit in Wahrheit eine Privatisierung verhindern." Von Experten sei der gewählte Zeitpunkt vielmehr als "ideal" bezeichnet worden.

Die Fakten würden für sich sprechen. Im Jahr 1985 habe die Voest über elf Mrd. Schilling Verlust gemacht. "Seit 1993, als die Voest endgültig zur Privatisierung freigegeben wurde, wirft das Unternehmen ein Rekordergebnis nach dem anderen ab", sagte der Minister. Alleine von 2001 bis 2002 stieg der Umsatz von 3,3 Mrd. Euro auf über 4,4 Mrd. Euro, der Gewinn von 160 Mio. auf 223 Mio. Euro und Mitarbeiteranzahl von 17.100 auf 22.700.

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