"Neues Volksblatt" Kommentar: "Nach Hause" (Von Christian Haubner)

Ausgabe vom 20. September 2003

Linz (OTS) - =

Jetzt ist es in beeindruckender Weise klar: Viele
unter dem Vorwand der Sorge um die voestalpine und den Standort geäußerten Wortmeldungen haben sich als reine Panikmache und Wahlpropaganda erwiesen. Der Paradebetrieb ist nämlich verstärkt nachhause gekommen: Rund die Hälfte ist bei österreichischen Eigentümern, der größte Einzelaktionär ist mit dem Österreich-Fonds der Raiffeisenlandesbank gar ein oberösterreichischer.
Geheuchelt wirkt daher das Gerede vom "schwarzen Freitag" in Gewerkschaftskreisen. Dies umso mehr, als die Mitarbeiterstiftung mit mehr als zehn Prozent gleich zweitgrößter Einzelaktionär ist. Mehr als heuchlerisch, nämlich schädlich für die Voest und deren Börsekurs, ist das SP-Gezeter in Bund und Land Oberösterreich. Anders verhält es sich da im Falle von Landeshauptmann Josef Pühringer: Sein Engagement von Anfang an hat nun dazu geführt, dass sowohl der Standort als auch Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die Voest-Arbeitsplätze erhalten bleiben. Er hat Wort gehalten und dafür gesorgt, dass die Voest dort ist und bleibt, wo sie hingehört: nämlich zu Hause, in Oberösterreich.

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