Land setzt Akzente zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf LH Sausgruber: Hohe Teilzeitbeschäftigungsquote in Vorarlberg

Bregenz (VLK) - Laut Aussage von Luisella Pavan-Woolfe von
der Europäischen Kommission, Generaldirektion Beschäftigung
und Soziales, beträgt die Beschäftigungsquote für Frauen in Österreich im Durchschnitt 60 Prozent. Damit hat Österreich
die von der EU im Rahmen der "Europäischen
Beschäftigungstrategie" in Lissabon festgelegte europaweite Zielgröße bei der Beschäftigugsquote für Frauen für das
Jahr 2010 bereits erreicht. Vorarlberg liegt mit 59,3
Prozent knapp unter dem Österreichdurchschnitt, informiert Landeshauptmann Herbert Sausgruber. ****

Landeshauptmann Herbert Sausgruber verweist in diesem Zusammenhang auf die verschiedenen Maßnahmen des Landes,
die insbesondere die Situation für die Frauen verbessern
sollen. Besonders bei der Teilzeitbeschäftigung liegt
Vorarlberg insgesamt über dem Österreichschnitt, so
Sausgruber. Die Teilzeitquote für Männer und Frauen liegt
in Vorarlberg bei 17,6 Prozent, der Österreichschnitt liegt
bei 16,3 Prozent. Bezogen auf Frauen beträgt die
Teilzeitquote in Vorarlberg 37,1 Prozent (Österreich 31,3
Prozent).

"Im Landesdienst können wir ein noch besseres Verhältnis aufweisen", berichtet der Landeshauptmann. Die Teilzeitbeschäftigung insgesamt (reine Verwaltung, ohne
Spitäler und Schulen) beträgt dabei 26 Prozent, der Anteil
bei den Frauen liegt sogar bei knapp 50 Prozent. "Bei den
Spitälern liegt die Gesamtteilzeitquote bei über 30
Prozent, bei den Schulen liegen wir mit etwa 27 Prozent
beim Landesschnitt" (Sausgruber).

Family-Point

Landesrätin Greti Schmid erinnert in diesem Zusammenhang
an den neu geschaffenen "Family-Point", der als Beratungs-
und Serviceeinrichtung für Familien das ganze Spektrum von Kinderbetreuungsmöglichkeiten bis
Familienunterstützungsleistungen abdeckt. Seit Jänner haben
sich über 180 Familien an den Family Point gewendet.
(wm/tm,nvl)

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