Tumpel: voest-Verkauf ist Höhepunkt des industriepolitischen Versagens der Regierung

Nur Kernaktionär kann Zukunft der voest sichern

Wien (AK) - Massive Kritik am Verkauf der voestalpine übt AK Präsident Herbert Tumpel. Er bezeichnet den voest-Börsegang als "bisherigen Höhepunkt des industriepolitischen Versagens der Regierung". Mit der Börse-Privatisierung gebe es keinen österreichischen Kernaktionär mehr, der die Zukunft der voest sichern könne. Tumpel: "Ohne Syndizierung, das heißt ohne vertragliche Bindung, sind auch die derzeit in österreichischer Hand befindlichen Anteile nicht als Keranktionär zu bezeichnen und bieten daher in Zukunft nicht den notwendigen Schutz." Unabhängig davon, dass der AK Präsident die Entscheidung der Regierung über den voest-Verkauf als grundfalsch kritsiert, bezeichnet er die Durchführung als "dilettantisch": "Vom Zeitpunkt des Verkaufs bis zur Abwicklung des Verkaufs - keine Spur von einem industriepolitischen Konzept". Resultat: Der Aktienwert liegt weit unter dem tatsächlichen Wert der voest. "Da wird Vermögen der Steuerzahler um jeden noch so niedrigen Preis verschleudert", kritisiert der AK Präsident. ****

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