FP-Mariahilf: Roter Sturm im Wasserglas

Wien, 2003-09-19 (fpd) - Ob die heutige Meldung eines Herrn Kilian Franer der SP-Mariahilf ein hochstilisierter "roter Sturm im Wasserglas" oder tatsächlich auf die beginnende Sturmzeit zurückzuführen ist, bleibt in der Interpretation den interessierten Beobachtern überlassen. Faktum ist, daß Franer dem Mariahilfer Bezirksparlament als "Dampfplauderer" bekannt ist, der zwar viel spricht, aber in der Sache selbst im Regelfall ohne Inhalt bleibt. Dies stellten heute die beiden Mariahilfer FP-Bezirksmandatare Harald Vilimsky und Hubert Grillmayer fest. ****

Mit Erschütterung ist jedenfalls zur Kenntnis zu nehmen, wie diese heutige SPÖ, vor allem ihre Bezirksorganisation in Mariahilf, nicht davor zurückscheut, Menschen, die sich nichts zu Schulden kommen haben lassen, 60 Jahre nach deren Tod quasi in den Sarg hinterherschnüffelt und damit die gesamte Generation der Kriegsteilnehmer zu Unpersonen erklären will.

Für uns gilt der Grundsatz "de mortuis nihil nisi bene" - Vom Toten rede nur Gutes, so Vilimsky und Grillmayer. Dem Herrn Franer und Co möge jedenfalls ins Stammbuch geschrieben sein, daß etwa in der Bundesrepublik Deutschland alljährlich eine Kranzniederlegung an der Absturzstelle Nowotnys - auch unter Beisein sozialdemokratischer Spitzen- und Regierungspolitiker - stattfindet, letztes Jahr erst mit Beteiligung von SPD-Verteidigungsminister Scharping. Es bleibt somit den Wiener Sozialisten und ihren unbedeutenden Scharfmachern auf Bezirksebene a la Franer überlassen, Jahrzehnte nach einem unsäglichen Krieg der Generation der Teilnehmer und Gefallen quasi ins Grab nachzuspucken. "Wir lassen uns nicht durch die bemühte Wortverdreherei von Bezirkspolitikern vom Schlage Franers mundtot machen", so die beiden Mariahilfer FP-Mandatare Vilimsky und Grillmayer. (Schluß) HV

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