Fahrbahnsanierung auf der A 4

Neben Belagserneuerung auch Maßnahme zur Verbesserung der Verkehrssicherheit

Wien (OTS) - Auf der A 4/Ostautobahn weist der Fahrbahnbelag auf
der Richtungsfahrbahn Zentrum im Abschnitt zwischen der Schrägseilbrücke (Baukilometer 2,90) und dem Knoten Prater bzw. Auf-und Abfahrtsrampen des Knotens Prater, deutliche Schäden auf. Dazu seitens der Bauleitung der MA 28 - Straßenverwaltung und Straßenbau, die die Arbeiten im Auftrag der Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft (ASFINAG) durchführt, Ing. Michael Rischer: "Spurrinnen, Rissbildungen und andere Oberflächenschäden machen eine Belagssanierung unbedingt erforderlich. Der alte Belag wird durch einen Splittmastix-Belag, von dem wir uns mehr Standfestigkeit erwarten, ersetzt. Zugleich soll auch die Verkehrssicherheit verbessert werden, die alten Aluminiumleitschienen werden gegen Stahlleitschienen ausgetauscht". Mit den Arbeiten, die naturgemäß mit Verkehrsbehinderungen verbunden sein werden, wird in der Nacht von Montag, 22. September, auf Dienstag begonnen; der Endtermin wird voraussichtlich der 30. November sein. Für den Abteilungsleiter (MA 28) weist Frau DI Vera Layr darauf hin, dass Bauarbeiten im stark befahrenen Straßennetz besonders sorgfältig geplant und die Bauzeiten sehr knapp bemessen werden. Auf so langen Baustellen kann nicht überall gleichzeitig gearbeitet werden, "deshalb wird aber nicht getrödelt".****

Die Erneuerung der Fahrbahndecke erfolgt über die gesamte Fahrbahnbreite, was das Abfräsen und den Einbau von (alle Zahlen gerundet) 53.000 Quadratmetern Fahrbahnbelag bedeutet. Dazu kommen 14.000 Laufmeter Fugen schneiden und vergießen, weil sich zwischen Schrägseilbrücke und Gaswerksteg eine Betondecke unter der dem bituminösen Fahrbahnbelag befindet, müssen die Fugen der Betondecke in den Fahrbahnbelag eingeschnitten und vergossen werden. Die erwähnte Verbesserung der Verkehrssicherheit bedingt das Entfernen von 5.200 Laufmetern alter Leitschienen und das Einbauen der neuen Stahlleitschienen, wie es gemäß der Vorgabe der ASFINAG für ganz Österreich vorgesehen ist. Außerdem werden zur Verbesserung der Verkehrsführung - Verbreiterung der bestehenden Fahrbahn - 4.300 Quadratmeter neu angelegt, um ständig 2 Spuren zu gewährleisten. Der Umbau der Straßenentwässerung macht die Herstellung von 10 Schächten erforderlich. Ein Gesamtüberblick über die ausgeführten Maßnahmen und die technischen Kenngrößen wird in der rk wie immer nach Fertigstellung des Bauloses gegeben.

Die Arbeiten werden in insgesamt 9 Bauphasen angewickelt, wobei die Bauphasen 1 bis 3 die Hauptfahrbahn der A 4 betreffen und die Bauphasen 4 bis 9 die Rampen im Knoten Prater. In den Phasen 1 -beginnend mit der Nacht 22. auf 23. September - bis 3 wird im Schichtbetrieb gearbeitet, das bedeutet, dass Tag und Nacht, auch an Wochenenden und Feiertagen in 3 mal 8 Stunden-Schichten gearbeitet wird, was freilich in den Kosten seinen Niederschlag findet. Die Baudauer für den Schichtbetrieb wurde mit 29 Tagen geplant, es werden stets 2 Fahrstreifen aufrechterhalten.

Die Bauphasen 4 bis 9, das sind die Rampenbereiche im Knoten Prater, werden dann an den Wochenenden - jeweils von Freitag, 20 Uhr, bis Montag, 5 Uhr früh - abgewickelt. Es wird dort 1 Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Über die einzelnen Bauphasen wird nochmals in Zwischenmeldungen der rk informiert. Was die Höhe des finanziellen Aufwands betrifft (Kostenintensität siehe oben), wurde dieser von der ASFINAG mit 2,400.000 Euro (rund 33,2 Millionen Schilling) beziffert.

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