MURAUER: ABSCHAFFUNG DES BUNDESHEERS IST SICHER KEIN ZIEL DER REFORMKOMMISSION

ÖVP-Wehrsprecher lehnt Vorstoß der Grünen entschieden ab

Wien, 19. September 2003 (ÖVP-PK) "Wenn die Grünen ankündigen, dass es ihnen in der Reformkommission nur darum gehe, das Bundesheer in Österreich abzuschaffen, dann ist das die absolut falsche Zielsetzung", stellt ÖVP-Wehrsprecher Abg. Walter Murauer heute, Freitag, mit Entschiedenheit klar. ****

Die allgemeine Wehrpflicht und der Zivildienst haben sich in Österreich bestens bewährt. Vor allem bei der Unterstützung in Katastrophenfällen wie Lawinen, Hochwasser oder Stürmen und im Grenz-und Objektschutz hat sich unser Heer immer wieder auszeichnen können und Dank und Anerkennung aus der Bevölkerung erhalten. Über die Dauer des Präsenzdienstes sollte man erst nach einer Beendigung der Grenzschutz-Aufgaben sprechen. "Eine Verkürzung auf vier Monate erscheint mir aber keinesfalls realistisch", betont Murauer. "Die Miliz ist eine ganz wesentliche Komponente zur Bereithaltung internationaler Aufgaben, die das Bundesheer in Zukunft verstärkt wahrnehmen wird."

MILITÄRISCHE AUSBILDUNGSMODULE FÜR DIE WIRTSCHAFT NUTZEN

Darüber hinaus fordert Murauer, dass die Offiziere und Unteroffiziere dank der ausgezeichneten Ausbildung an der Militär-Akademie in Wiener Neustadt sowie an der Heeresunteroffiziersakademie in Enns mehr Anerkennung und Bedeutung als Führungskräfte in der Wirtschaft finden müssen. "Ich sehe eine Notwendigkeit darin, militärische Ausbildungsmodule besser nützen zu können.".

INTERNATIONALE AUFGABEN ÜBERNEHMEN UND NATIONALE SICHERHEIT WAHREN

Eines stellt Murauer nach dem Vorschlag der Grünen, das Bundesheer und die allgemeine Wehrpflicht abzuschaffen, unmissverständlich klar:
"Unser Bundesheer darf in Zukunft neben den zu definierenden internationalen Aufgaben die Sicherheit in unserem Land nicht vernachlässigen."
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