Wulz: Frauen von Sparmaßnahmen der Bundesregierung stark betroffen

Massive Einsparungen stehen im Widerspruch zum Eurofighter-Deal

Klagenfurt (SP-KTN) - "Alle Bevölkerungsgruppen, ob Gendarmerie, Bahn, Post, Lehrkräfte, Pensionisten, Familien, Alleinerzieher, Kinder, Schüler oder Jugendliche sind vom Kurs der falschen Prioritäten der Bundesregierung betroffen, niemand allerdings so sehr wie die Frauen", stellte Labg. Anita Wulz (S) am Freitag im Kärntner Landtag fest.

Wulz verwies dabei auf Untersuchungen, die belegen, dass Frauen bis zu 40% weniger verdienen als Männer, öfter in atypischen Beschäftigungsverhältnissen arbeiten und eine wesentlich geringere Absicherung haben. "Während die Hausfrauen weder Berufsanerkennung noch eigenständige finanzielle Absicherungen haben, ist es ÖVP und FPÖ wichtiger Abfangjäger zu bestellen, von denen nahezu täglich neue Mängel bekannt werden", kritisierte Wulz.

Die angespannte Wirtschaftslage treffe ebenfalls in erster Linie Frauen. Es sei daher besonders wichtig, dass die Steuergelder der Republik Österreich nicht für Kampfflieger, sondern für Maßnahmen zur Absicherung von Frauen und zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie verwendet würden, betonte Wulz und nannte als weitere dringliche Agenden eine Beschäftigungsoffensive für Frauen vor allem ab 40 und die eigenständige Altersvorsorge.

Wenn für ein Kind, laut der aktuellen Wifo-Studie, durchschnittlich 520 Euro pro Monat aufgewendet werden müssen, dann impliziere dies, dass es vor allem für Alleinerzieherinnen zu finanziellen Problemen komme, daher solle die Bundesregierung auch bei der Finanzierung der Verbesserung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten ansetzen statt Steuergelder in die Abfangjäger zu pumpen, so Wulz. (Schluss)

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