SPÖ-Deutsch: WienerInnen wollen stärkeren Ausbau der Schienenwege

Statt Kaputtsparen bei den ÖBB bessere Verbindungen und Service notwendig

Wien (SPW-K) - "Die WienerInnen und Wiener wollen eine spürbare Verlagerung des LKW-Verkehrs auf die Schiene und den Ausbau der Eisenbahn vor allem in die neuen Nachbarstaaten der Europäischen Union", gab SPÖ-Gemeinderat Christian Deutsch den Tenor zahlreicher AnruferInnen am Servicetelefon der SPÖ Wien am Freitag vormittag wieder. Die meisten der telefonischen Wortmeldungen zu diesem Thema, so der Mandatar in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien, hätten auch ein Ende des lähmenden Streits in der Regierung über die künftige Entwicklung bei den ÖBB gefordert. Deutsch: "Was sich auch dabei die ÖVP/FPÖ-Regierung leistet, spottet tatsächlich jeder Beschreibung. Zehntausende MitarbeiterInnen der Bahn werden verunsichert, das Eisenbahnunternehmen selbst und damit der umweltfreundliche Schienenverkehr letztlich gefährdet. Was Österreich braucht ist eine leistungsfähige, innovative Eisenbahn, aber kein Zerschlagen der ÖBB aus ideologischen Justamentstandpunkten", betonte der Mandatar.

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen informierte Deutsch zudem, dass zahlreiche AnruferInnen auch wissen wollten, wie es um wichtige, Wien betreffende Eisenbahnprojekte, u.a. den Güterterminal Inzersdorf, den zweigleisigen Ausbau der Pottendorfer Linie, die Errichtung des Zentralbahnhofs Wien, die Ausstattung der Schnellbahn mit neuem, modernen Wagenmaterial, aber auch um die Sanierung von Bahnhöfen und einen besseren, nämlich kundenfreundlicheren Service stünde. Auf die meisten Fragen gibt es leider keine schlüssigen Antworten, weil sich die Regierung bzw. die ÖBB völlig uneinig über die Umsetzung und vor allem den Zeitpunkt dieser so wichtigen Projekte sind. Deutsch: "Mit der von Finanzminister Grasser angekündigten Kürzung der Zuschüsse seitens des Bundes an die ÖBB in der Höhe von einer Milliarde Euro (!) und seiner bisherigen Weigerung, eine Garantie für die Finanzierung des notwendigen Schieneninfrastrukturausbaus zu geben, sind jedenfalls viele Vorhaben akut gefährdet", gab Deutsch seiner Meinung Ausdruck.

Die Stadt Wien erbringe jedenfalls mit ihrem hervorragend funktionierenden öffentlichen Verkehr eine wichtige Vorleistung hinsichtlich des nach dem Beitritt der Nachbarstatten zur EU im kommenden Jahr zu erwartenden zusätzlichen Verkehrsaufkommens, setzte Deutsch fort. Am Zug - im wahrsten Sinn des Wortes - sei nun die Regierung, die sicherstellen müsse, dass der Osten unseres Landes nicht von einer weiteren LKW-Lawine überrollt werde. "Die Menschen haben ein Recht auf umweltfreundliche, leistungsfähige Verkehrslösungen. Die Wiener SPÖ wird sich jedenfalls auch dafür weiterhin vehement einsetzen", schloss Deutsch. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
franz.schaefer@spw.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10002