AK-Kalliauer zur Voest-Privatisierung: Lassen Ausgrenzung der TMG rechtlich prüfen

Linz (OTS) - "Jetzt ist es schwarz auf weiß: Die Oberösterreich-Lösung bei der Voest-Privatisierung, die Landeshauptmann Pühringer dauernd strapaziert hat, war von Anfang an Wählertäuschung", so der künftige AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Er will die Ausgrenzung der Technologie- und Marketinggesellschaft (TMG) bei der Aktienvergabe rechtlich prüfen lassen.

Nun ist es öffentlich: Den größten Brocken an den Voest-Aktien haben ausländische Großinvestoren erhalten, die Technologie- und Marketinggesellschaft (TMG) des Landes Oberösterreich ist leer ausgegangen. "Das Gerede von der Oberösterreich-Lösung war anscheinend nur Taktik, der politische Wille ein anderer", sagt der künftige AK-Präsident.

Kalliauer kündigt an, dass die Arbeiterkammer als 15-Prozent-Gesellschafter der TMG prüfen lassen wird, ob diese Nichtzuteilung an Aktien rechtlich hält und wie weit die derzeitige Aktienzuteilung rückgängig gemacht werden kann.

"Die Übernahme von 15 Prozent der Aktien durch die TMG wäre gerechtfertigt gewesen. Nun ist - offensichtlich in einer politischen Aktion - anders entschieden worden. Zum Schaden der Arbeitnehmer und - da weit unter dem Wert verkauft worden ist - auch zum Schaden der Republik", kritisiert Kalliauer.

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Oberösterreich
Kommunikation
Tel.: (0732) 6906-2198
presse@ak-ooe.at
http://www.arbeiterkammer.com

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKO0001