Verlust für Landeshauptleute - Zugewinne für die Opposition

Innsbruck (OTS) - Die dieswöchige Analyse zu den Landtagswahlen in Oberösterreich und Tirol zeigt unterschiedliche Entwicklungen. Während die Opposition in Oberösterreich massiv an medialer Aufmerksamkeit gewinnen konnte, verteidigte die ÖVP in Tirol trotz leichter Verluste ihre absolute Mehrheit in den Printmedien.

In Oberösterreich konnte Josef Pühringer (ÖVP) mit 225 Nennungen die Spitzenposition einnehmen, musste aber einen Verlust von mehr als dreizehn Prozent hinnehmen. Auf dem zweiten Platz liegt Erich Haider (SPÖ), der sich mit einem Plus von mehr als dreieinhalb Prozent auf 152 Nennungen deutlich verbessern konnte. Auch FPÖ Spitzenkandidat Günther Steinkellner konnte sich mit 98 Nennungen leicht verbessern. Den stärksten Zuwachs verzeichnete allerdings der grüne Spitzenkandidat Rudi Anschober (117 Nennungen).

Während für Landeshauptmann Pühringer auch beim Schwerpunktthema Voest-Privatisierung ein deutlicher Verlust an Medienpräsenz ermittelt wurde, konnten seine politischen Mitbewerber hier deutlich ihre mediale Themenpräsenz steigern.

In Tirol konnte Landeshauptmann Herwig van Staa (ÖVP) seinen ersten Platz in Bezug auf die Medienpräsenz mit 181 Nennungen verteidigen, musste aber trotz alledem einen Rückgang an Nennungen (ca. 9 Prozent) hinnehmen. Willi Tilg (FPÖ) konnte sich über einen Zugewinn von mehr als 16 Prozent freuen. Die Medienpräsenz von Georg Willi (Grüne) ist im Vergleich zur Vorwoche nahezu gleich geblieben.

Auch letzte Woche war die Verkehrspolitik das bestimmende Thema in der Tiroler Wahlkampfberichterstattung. Hier konnte Landeshauptmann van Staa entgegen dem sonstigen Trend eindeutige Zugewinne für sich verbuchen, auch Georg Willi legte bei diesem für die Grünen klassischen Thema deutlich zu. Willi Tilgs Positionen zum Wahlkampfthema Verkehr fanden in der letzten Woche keine mediale Resonanz.

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