Bures: Rechnungshof soll alle Ministerien und das Kanzlerbüro überprüfen

Wien (SK) "Fahrlässigen Umgang" mit dem "Vermögen und Familiensilber" der SteuerzahlerInnen warf SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures am Freitag in einer Pressekonferenz der Regierung vor. Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin führte die Beurteilung des Rechnungshofes (RH) zu der Gehaltspolitik in Ministerien nach der Überprüfung dreier Ministerien an. "Von Schein- und Umgehungsgeschäften" im Zusammenhang mit den "abenteuerlichen Gehältern" sei hier die Rede. Bures fordert die Überprüfung sämtlicher Ministerien und auch des Kanzlerbüros. Die SPÖ habe in einem Minderheitsbericht ihre Vorstellungen dargelegt, wonach es eine "faire und vertretbare Bezügeregelung" geben solle. ****

So habe der RH um 24 Prozent höhere Bezüge bei Leiharbeitern als bei Vertragsbediensteten festgestellt. Auch von Gehältern um die 200.000 Euro sei die Rede. Bures vermutet, dass es in den anderen Ministerien nicht anders sei. Eine Überprüfung soll Klarheit schaffen. Die SPÖ trete für faire Bezüge und ordentliche Gehälter für kompetente MitarbeiterInnen ein, diese müssen aber in einem vertretbaren Verhältnis zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern stehen. (Schluss) up

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