Becher: Mieter beim Verkauf der Bundeswohnungen krass benachteiligt

Rechnungshof bestätigt SPÖ-Kritik

Wien (SK) Als "eine günstige Gelegenheit" bezeichnete es die ÖVP-Abgeordnete Baumgartner-Gabitzer eine 143 m2-Wohnung der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) um den Spottpreis von 90.000 Euro zu kaufen. Eine ähnlich günstige Gelegenheit wurde anderen kaufinteressierten Mietern von BIG-Wohnungen leider nicht zuteil, sagte SPÖ-Abgeordnete Ruth Becher am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Wie der Rechnungshof (RH) in seinem jüngsten Wahrnehmungsbericht schreibt, wurden diese beim Verkauf der Bundeswohnungen gegenüber Investoren krass benachteiligt. "Damit bestätigt der Rechnungshof die Kritik der SPÖ am Verkauf der BIG-Wohnungen. Denn die Bundesimmobiliengesellschaft war gesetzlich dazu angehalten, die bundeseigenen Wohnungen vorrangig an die Mieter zu verkaufen", so Becher. "Mit dieser Ungleichbehandlung gegenüber Investoren zeigt die Regierung einmal mehr, dass ihr die Interessen der Mieter egal sind", kritisierte Becher. **** (Schluss) ns/mp

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