ÖH: Betrieb der Lucina-Klinik muss weitergehen!

Rasches Eingreifen von Gesundheitsstadträtin Pittermann erforderlich

Die ÖH Bundesvertretung fordert ein rasches Eingreifen von Gesundheitsstadträtin Pittermann. Der Psychoterror der Human Life International (HLI) muss ein Ende nehmen und die MitarbeiterInnen der Klinik müssen in Ruhe weiterarbeiten können.

"Wir fordern, dass die Stadtregierung ihre Verantwortung wahrnimmt und den Schutz für Patientinnen und MitarbeiterInnen von Abtreibungskliniken endlich gewährleistet. Human Life International und andere AbtreibungsgegenerInnen sollen keine Liegenschaften im Umkreis von Kliniken erwerben dürfen, damit das gesetzlich festgeschriebene Recht auf Schwangerschaftsabbruch endlich störungsfrei gewährleistet ist. Weiters sollen Beratungszentren ihre TrägerInnen offen legen.", erklärt Patrice Fuchs, aus dem Vorsitzteam der ÖH. Und weiter:"Es kann nicht sein, dass die MitarbeiterInnen der Klinik ständig dem Psychoterror von Human Life International ausgesetzt sind. Unter derartigen Zuständen kann nicht gearbeitet werden."

"Leidtragende der angespannten Lage sind vor allem die Patientinnen, die durch die `Belagerung` der Klinik unter massiven Druck gesetzt und durch die teilweise heftigen Aktionen verunsichert werden. Hier wird mit entfremdeten moralischen Mitteln versucht, Frauen davon abzuhalten, wichtige Entscheidungen zu treffen, die ihren Körper und ihre Lebensplanung betreffen.", so Fuchs.
"Weiteres fordern wir die Möglichkeit von Schwangerschaftsabbruch auf Krankenschein in Räumlichkeiten der Gemeindespitäler. Wenn die Wiener Stadtregierung nicht endlich aktiv wird, werden sich frauenfeindliche, christlich-fundamentalistische Organisationen wie die HLI durchsetzen - dies können wir nicht zulassen!", schließt Fuchs.

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