ÖAMTC: Sperre Lermooser Tunnel in Tirol

Großräumige Umleitung für Schwerfahrzeuge über Kufstein oder Bregenz

Wien (ÖAMTC-Presse) - Ab Montag, 22. September, wird eine der wichtigsten Transitrouten durch Tirol längere Zeit für den Verkehr gesperrt werden. Wie der ÖAMTC berichtet, wird der Lermooser Tunnel auf der Fernpassroute im Zuge der B 179 generalsaniert und mit entsprechend hohen Sicherheitsstandards versehen. Bis 5. Dezember 2003 ist dann der Tunnel nicht befahrbar.

Für Pkw, Gespanne und Busse sind örtliche Umleitungsregelungen vorgesehen. In Richtung Süden werden die Autofahrer über Lermoos und Biberwier, in Richtung Norden über Biberwier und Ehrwald umgeleitet.

Für Schwerfahrzeuge über 7,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht gibt es im wesentlichen zwei großräumige Umfahrungsmöglichkeiten. Nach Meldungen des ÖAMTC bieten sich die Routen über Imst - Landeck -Bludenz - Bregenz - Memmingen (D) oder über Rosenheim (D) - Kustein -Innsbruck an.

Die Achensee Straße (B 181) ist zwar für Schwerfahrzeuge bis zu 40 Tonnen befahrbar, als Ausweichroute allerdings nicht geeignet. Der ÖAMTC erinnert noch daran, dass die Seefelder Straße (B 177) über den Zirler Berg für "Brummis" tabu ist. Über den Zirler Berg gilt außerdem ein generelles Fahrverbot für Gespannfahrzeuge in Richtung Seefeld, also Richtung Norden.

Der ÖAMTC rechnet mit teils umfangreichen Stauungen in den Bereichen Lermoos und Ehrwald. Für den Fall eines Verkehrsstillstandes werden durch die Exekutive kurzfristige Maßnahmen - wie etwa Blockabfertigung -- getroffen.

Die Gesamtkosten der Sanierungen liegen bei etwa zehn Millionen Euro.

(Schluss)
ÖAMTC-Informationszentrale / Ko
19.09.93

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