Handy-Rufnummernmitnahme: Unheilige Allianz Mobilkom plus Arbeiterkammer mit Staatsmonopol-Reflex

Wien (OTS) - Scharf kritisiert hat heute Hutchison 3G die
Forderung der Arbeiterkammer anlässlich der Diskussion über die Details der mobilen Rufnummernmitnahme. Die AK will Mobilfunkkunden die Mitnahme ihrer Rufnummer erst nach Ablauf ihrer bestehenden vertraglichen Mindestlaufzeiten erlauben. Eine solche Regelung würde von vorne herein das Scheitern von MNP (Mobile Nummern Portierung) provozieren, weil heute kein Kunde bereit sei, bis zu einem Jahr auf die Mitnahme seiner gewohnten Mobilrufnummer zu warten. Das abschreckendste Beispiel dafür sei Deutschland mit weniger als einem Prozent portierter Kunden.

Dass Mobilkom und T-Mobile die Kunden zum "Aussitzen" ihrer Verträge zwingen wollen, sei verständlich. Beide Unternehmen haben kein Interesse an einer funktionsfähigen MNP-Lösung. "Dass sich aber die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer (AK) vor den Karren der Mobilkom spannen lassen, ist nur mit einem Staatsmonopol-Reflex aus den 60er Jahren zu erklären. Frei nach dem Motto: Öffentliche Unternehmen sind immer zu schützen", so Hutchison Regulierungs-Experte Bernhard Wiesinger. Wenn die AK so sehr davon überzeugt sei, dass bestehende Handy-Kunden im Falle eines neuen Vertragsabschlusses unbedingt davor geschützt werden müssen, eine Dummheit zu begehen, müsse die AK konsequenterweise eigentlich ein Verbot von Zweit-Handies fordern. Wiesinger: "Die AK ist herzlich eingeladen, uns zu erklären, warum ein mündiger Kunde, der heute jederzeit in den Shop eines neuen Anbieters gehen und einen Vertrag abschließen kann, plötzlich zum unmündigen Hascherl mutiert, sobald er dabei seine Rufnummer mitnehmen will."

VKI Forderungen inhaltlich vernünftig

Mit der Haltung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI), der eine verpflichtende Information des Kunden über die möglichen Kosten, die auf ihn zukommen, fordert, hat Hutchison 3G dagegen kein Problem. Wiesinger: "Dass ein wechselwilliger Kunde objektiv und umfassend informiert werden muss, ist selbstverständlich. Genau das beabsichtigt ja auch der Verordnungsentwurf von Minister Gorbach." Auch die Verpflichtung zur Tariftransparenz für Anrufe, bei denen ein anderer als der aus der Nummer zur erwartende Tarif zur Anwendung kommt, sei für Hutchison 3G kein Problem. Allerdings sollte dieses Feature zuschaltbar sein, weil man ansonsten einem Grossteil der Kunden mit Ansagetexten permanent auf die Nerven gehe, wie etwa die Erfahrungen in Portugal gezeigt haben.

Über das Unternehmen:

Hutchison 3G Austria GmbH ist ein 100%-iges Tochterunternehmen von Hutchison Whampoa Limited in Hongkong und UMTS Lizenz Inhaber seit November 2000. Unter der Marke 3 startete das Unternehmen europaweit als erster und einzig reiner Mobile Multi Media Anbieter. 3 bietet Multimedia-Produkte (z.B. Videotelefonie, Video Clips, etc.), die ausschließlich für den mobilen Einsatz gedacht sind. 3 ist die Konvergenz von Telekommunikation, Internet und den klassischen Medien.

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Mag. Maritheres Paul
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