FCG-Inserat in MitarbeiterInnenzeitung der Gemeinde Wien zensuriert

Wien (OTS) - Der FCG-Vorsitzende der Wiener Gemeindebediensteten Kurt Obermülner zeigte sich empört über die Ablehnung eines Inserates durch den Chefredakteur der MitarbeiterInnenzeitung Wien aktuell. Seit Jahren inseriert die Fraktion christlicher Gewerkschafter (FCG) in dieser Zeitschrift. Dies ist für die FCG insofern wichtig, als sie es sich anders gar nicht leisten kann, die 90000 aktiven und pensionierten Gemeindebediensteten regelmäßig zu informieren.

Als nun die FCG eine (sehr moderate) Stellungnahme zu den Reaktionen der Stadträtin Dr. Pittermann auf die Vorfälle im Geriatriezentrum am Wienerwald veröffentlichen wollte, wurde dies abgelehnt. Als Argument wurde angeführt, dass derartige Inserate unerwünscht seien, da zu befürchten ist, dass es dann wechselseitige angriffige Überbietungen der parteipolitischen Fraktionen gäbe.

Obermülner kritisiert, dass sich die siamesischen Zwillinge SPÖ und FSG in Wien sowieso schon machtpolitisch massiv unterstützen und daher die Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) bei den letzten Gewerkschaftswahlen über 80% der Stimmen (in etlichen Bereichen sogar 100%) erreicht haben. Dass nun auch noch eine der letzten Möglichkeiten sich öffentlich in breiterer Form zu äußern, derart beschnitten wird, sei unerträglich.

"Gerade jetzt, wo im Geriatrienzentrum am Wienerwald offenkundig wurde, wie Kritik der Bediensteten immer wieder "versickert" , zeigt diese Zensurierung der Kritik an Stadträtin Dr. Pittermann einmal mehr, wie desolat der Zustand der Kritikkultur in einigen Dienststellen der Gemeinde Wien ist." meinte der FCG-Vorsitzende Kurt Obermülner abschließend.

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