Kinder ernst nehmen und zu Wort kommen lassen

LR Schmid zum Weltkindertag am 20. September

Bregenz (VLK) – "Kinder brauchen besonderen Schutz und
deshalb auch besondere Rechte. Das müssen wir in unserer Gesellschaft immer wieder bewusst machen." Diesen Appell
äußert Jugendlandesrätin Greti Schmid anlässlich des
morgigen (Samstag) Weltkindertages. Es sei wichtig, auf
Defizite hinzuweisen, alternative Ideen zu zeigen und die
Kinder selbst zu Wort kommen zu lassen. ****

Bereits im letzten Jahr hat Schmid in Vorarlberg eine
Plattform für das Kind initiiert, die das Thema
Kinderbeteiligung in den Mittelpunkt rückt und auf die
Rechte der Kinder in unserer Gesellschaft aufmerksam macht.
"Wir müssen die Kinder ernst nehmen und sie in der
Gestaltung ihrer Lebensräume und in der Formulierung ihrer Bedürfnisse unterstützen", so die Landesrätin.

"Kinder an die Macht!" fordert der Kinder- und
Jugendbeauftragte Walti Mathis, der in der Schweiz
maßgeblich die Kinderbeteiligung aufgebaut hat. Er wird am
Sonntag, 21. September, 11.00 Uhr im Spielboden in Dornbirn
seine Erfahrungen weitergeben. Bei der vom Verein Welt der
Kinder organisierten Veranstaltung werden auch Landesrätin
Schmid und Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch Stellung
nehmen und mit dem Publikum diskutieren.

Am 20. September 1953 hat die Vollversammlung der UN den Weltkindertag ausgerufen, um die Notwendigkeit eines
besonderen Schutzes von Kindern in der Öffentlichkeit
stärker bewusst zu machen und ein weltweites Zeichen für Kinderrechte zu setzen. Alle Staaten der Erde bis auf zwei
haben die Kinderrechtskonvention unterzeichnet.

Trotzdem werden die Rechte der Kinder erst in jüngster
Zeit als solche erkannt, beispielsweise das Recht auf
Mitsprache in Scheidungsangelegenheiten, oder auch das
Recht auf Spielflächen und gesunde Lebensräume.
(gw,nvl)

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