Kinderbetreuungsgeld: LR Dörfler für Umsetzung der "Kärntner" Forderung

Das Kinderbetreuungsgeld solle Sache des Bundes bleiben - Kärnten bietet für Lösung seine volle Unterstützung an

Klagenfurt (LPD) - Die Einführung des Kinderbetreuungsgeldes ist für den Familienreferenten des Landes Kärnten Landesrat Gerhard Dörfler die größte familienpolitische Errungenschaft der letzten Jahrzehnte. Die ständig anwachsende Zahl der BezieherInnen bringt diese Tatsache deutlich zum Ausdruck.

Die Ausweitung des Kinderbetreuungsgeldes auf das sechste Lebensjahr der Kinder - eine ursprüngliche und wiederholte Forderung von Landeshauptmann Jörg Haider - wäre für den Familienreferenten ganz im Sinne der Familien. Kärnten war österreichweit Vorreiter bei der Einführung des Kinderbetreuungsgeldes und hat tatkräftig bei der bundesweiten Umsetzung mitgeholfen. Eine angedachte "Aufteilung" des Kinderbetreuungsgeldes auf Bund und Länder sei aus Kärntner Sicht nicht realistisch.

Das Kinderbetreuungsgeld solle in Zukunft im Sinne der Gleichheit aller österreichischen Familien weiter Sache des Bundes bleiben.

Das Land Kärnten übernehme übrigens bereits eine relativ teure "Ausfallshaftung" für den Bund gegenüber den Kärntner Familien, indem es das Kinderbetreuungsgeld für 98 Prozent der Kinder - nur 2 Prozent der Väter gehen in Karenz (!) - vom 30. Lebensmonat bis zum vollendeten 3. Lebensjahr ausfinanziert, so Dörfler. Der Landesrat stellte weiters fest, dass das Land Kärnten für "alle möglichen Lösungen" offen sei.

Er biete den politisch Verantwortlichen des Bundes seine volle Unterstützung an, zumal Kärnten sowohl beim Kinderbetreuungsgeld als auch bei der bedarfsgerechten Neu- bzw. Umgestaltung der Kinderbetreuung über gute Ideen, Modelle und Erfahrungswerte verfüge. Besonders die Entwicklung und Umsetzung neuer Kinderbetreuungsmodelle im Zusammenhang mit der "Wahlfreiheit" zwischen Familie und Beruf sei ihm persönlich ein wichtiges Anliegen, betonte Dörfler.

Große Hoffnungen setzt der Familienreferent in den von Staatssekretärin Ursula Haubner einberufenen "Runden Tisch" im Oktober dieses Jahres, an dem er gerne teilnehmen werde.

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