Madejski (1): Chaos um Sanierung des Meidlinger Marktes nimmt kein Ende

Wien, 2003-09-17 (fpd) - Im Rahmen einer Pressekonferenz erläuterte heute der Planungssprecher der Wiener Freiheitlichen und Obmann der FPÖ im 12. Bezirk, LAbg. Dr. Herbert Madejski, das aktuelle Chaos rund um die Sanierung des Meidlinger Marktes. Seit nun vier Jahren beschäftigt sich der Bezirk mit einer Neukonzeptionierung und Sanierung des Meidlinger Marktes. Viel wurde in Ausschüssen diskutiert, verschiedene Umfrageergebnisse präsentiert und schlussendlich im Juni 2003 (also 4 Jahre nach Beginn der Diskussion!) seitens des Bezirks ein Grundsatzbeschluss für eine Sanierung des Meidlinger Marktes gefasst. ****

Madejski wies darauf hin, dass sich die freiheitlichen Bezirksräte diesbezügliche Beschlüsse und Anträge bereits 2001 und 2002 gestellt hätten, diese seien jedoch immer wieder seitens der SPÖ Mehrheit abgelehnt worden. Dadurch sei sehr viel Zeit unnötig vergangen zu Lasten des Meidlinger Marktes, seiner Standler und der Kunden. "Nun stellt sich heraus, dass der Bezirk für die Sanierung keine Eigenmittel zur Verfügung hat und das Einzige was nun offensichtlich von den großen Plänen der Frau Bezirksvorsteher und der Stadt Wien übrig bleibt, sind die notwendigen und gesetzlich vorgeschriebenen Erneuerungen der Wasser-, Kanal- und Stromleitungen. Dies als ersten Schritt einer Sanierung zu verkaufen stellt eine unglaubliche Verhöhnung der Bürger dar", zeigte sich der FP-Planungssprecher empört. Auch die notwendige Lösung der Parkplatzprobleme die in der Letztfassung des Planes der Gebietsbetreuung enthalten war, stehe in den Sternen.

Die noch vor einigen Jahren vorhandenen Budgetmittel für die Sanierung des Meidlinger Marktes wurden in Einstimmigkeit der anderen Parteien gegen die Stimmen der FPÖ im Bezirk für den Neubau der Wienerbergbrücke, für vollkommen unnötig viele Ausschreibungen der Ampelanlagen für die Wienerbergbrücke, für Vorziehungen und Aufdoppelungen im Straßenbereich die sehr oft nicht so notwendig gewesen wären wie eine Sanierung des Marktes, ausgegeben. Vor allem die über 6 Millionen für die Wienerbergbrücke waren aus Sicht der Freiheitlichen nie aus dem Bezirksbudget zu bezahlen, sondern wenn die HLAG/ÖBB den Lainzer Tunnel plant und dadurch eine neue Brückenkonstruktion am Wienerberg notwendig war, hätten die Mittel auch von den Erbauern des Lainzer Tunnels getragen werden müssen. Hier hat sich der ehemalige Bezirksvorsteher samt seiner Fraktion und anderen Parteien von der HLAG und der Stadt Wien ganz einfach über den Tisch ziehen lassen. Diese 6 Millionen fehlen uns jetzt um zumindest die notwendigsten Sanierungsarbeiten am Meidlinger Markt wie die Verlegung der Sondermüllcontainer, die Neugestaltung von WC-Anlagen, eine bessere Beleuchtung, um nur einige Sachen zu nennen, raschest zu machen.

"Die FPÖ wird sich jedenfalls vehement dafür einsetzen, dass die zuständige SP-Stadträtin Renate Brauner sowie auch bei anderen Märkten Geld für die Sanierung des Meidlinger Marktes aus dem Zentralbudget zur Verfügung stellt. Es ist höchste Eisenbahn hier endlich etwas zu tun", so Madejski. (Schluss) lb Forts.

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