• 17.09.2003, 12:28:11
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Broukal fordert einen "Zilk für die Forschung"

Heute zwei Hiobsbotschaften für Forschung und Unis - "Wann wird Schüssel endlich tätig?"

Wien (SK) Gleich zwei "Hiobsbotschaften" gebe es heute für
die Forschung und die Wissenschaft: Zum einen prognostiziert das Wifo
für 2004 bis 2006 eine stagnierende Forschungsquote, zum anderen
stellt die OECD-Vergleichsstudie "Bildung auf einen Blick 2003"
Österreichs Hochschulbildung ein schlechtes Zeugnis aus. "Vielleicht
findet Bundeskanzler Schüssel nach der Installierung eines
Vorsitzenden der Bundesheer-Reformkommission auch Zeit, einen
Hauptbeauftragten für die Forschung zu ernennen. Österreichs
Universitäten und Forscher brauchen eine mindestens so wortgewaltige
Stimme wie das Bundesheer, wenn unser Land in der Wissenschaft und
Forschung nicht völlig ins Abseits gleiten soll", erklärte
SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal Mittwoch gegenüber dem
Pressedienst der SPÖ. ****

"Was mich seit meinem Wechsel in die Politik am meisten
irritiert, ist das völlige Auseinanderklaffen zwischen hehren Zielen
und ungenügender Praxis. 2,5 Prozent Forschungsquote wurden für 2006
versprochen, ein Viertel weniger wird es sein", so Broukal, der die
Frage aufwarf: "Wer schließt die Lücke zwischen blumigen
Ankündigungen und trauriger Realität?" und abschließend einen "Zilk
für die Forschung" forderte. (Schluss) cs

OTS0144    2003-09-17/12:28

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