• 17.09.2003, 10:43:47
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Landauer und Strache fordern die Umsetzung eines Grundlagenkatalogs und ein neues Systemleitbild für die pflegebedürftigen Menschen der Stadt Wien

Der aktuelle Wiener Pflegeskandal darf in Zukunft nicht mehr möglich sein

Wien, 17-09-2003 (fpd) - "Mit den Methoden von gestern können wir
nicht den Herausforderungen von morgen begegnen. Schon jetzt haben
die meisten Wiener Pflegeheime mehrere Akten an Vormerklisten.
Angesichts des akuten Wiener Pflegenotstandes, welcher durch den
aktuellen Skandal die Öffentlichkeit wachgerüttelt hat, fragen wir
uns, wann endlich konkrete Lösungen und positive Inhalte in den
Vordergrund gerückt werden. Nur damit kann den betroffenen
pflegebedürftigen Menschen wirklich geholfen werden. Alle
Verantwortungen abzuschieben, zu mauern und nach diversen
Alibiaktionen wieder fröhlich weiterzuwursteln wie bisher, darf
nicht der Weg einer verantwortungsvollen Politik sein.
Der Auftrag an die Politik muss es vielmehr sein, angesichts
chronisch leerer Kassen die Versorgung der betagten und
pflegebedürftigen Menschen heute und noch viel mehr in naher Zukunft
endlich sicher zu stellen, so die Wiener Freiheitliche
Gesundheitssprecherin Stadträtin Karin Landauer und der
Landesobmann-Stellvertreter der Wiener Freiheitlichen LAbg.
Heinz-Christian Strache.

Wir Wiener Freiheitlichen fordern die Umsetzung eines neues
Pflegeleitbilds um das Systemproblem endlich nachhaltig zu lösen, so
die beiden Wiener Gesundheits- und Sozialpolitiker.

Landauer und Strache fordern daher die Umsetzung eines Wiener
Pflegeheimgesetzes, die Verbesserung und Ausweitung der unabhängigen
Kontrollinstanz (Patientenanwaltschaft), die Öffnung des Marktes
auch für private Anbieter nach dem Vorbild Steiermark, die
Einführung eines Pflegeschecks, die Möglichkeit der Berufsmatura für
das Diplompersonal, die Neuorganisation der Ausbildung im
Pflegebereich und eine finanzielle Aufwertung des
verantwortungsvollen Berufsbildes für ein hervorragend ausgebildetes
und zuverlässiges Pflegepersonal.

Die Gemeinderäte aller Fraktionen werden im Rahmen der Sitzung des
Sondergemeinderates die Gelegenheit haben, abseits des politischen
Kleingeldes diese sachlichen freiheitlichen Forderungen für
notwendige und positive Verbesserungen im Pflegebereich inhaltlich
zu unterstützen und damit einen verantwortungsvollen gesundheits-
und sozialpolitischen Beitrag für Wien zu leisten, so die beiden
Sozialpolitiker Landauer und Strache.

Neben diesen grundsätzlichen Verbesserungsvorschlägen werden
Landauer und Strache in den nächsten Wochen ein Konzept
präsentieren, welches vor allem das gesamte pflegerische Netzwerk,
beginnend von der Medizin bis zur mobilen Pflege, betrifft. Dies
soll als richtungweisendes Zukunftskonzept dienen, so Landauer und
Strache abschließend.

OTS0081    2003-09-17/10:43

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