- 17.09.2003, 10:25:08
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ÖO-Wirtschaftsverband kritisiert: "OÖ GKK wird zum Dauerdraufzahler"
Wien (SK) Von den 155 Millionen Euro, die sich aktuell im
sogenannten Strukturtopf des Hauptverbandes - der ausschließlich aus
den Krankenversicherungsbeiträgen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern
gespeist wird - befinden, soll die OÖ GKK lediglich mit 1,6 Millionen
Euro bedacht werden, kritisiert Wolfgang Schimböck,
Oberösterreichischer Wirtschaftsverbandsvorsitzender und
Präsidiumsmitglied im Hauptverband. "Obwohl die OÖ GKK ein Zehntel
der österreichischen Krankenversicherten betreut, soll das bei allen
Kennzahlen hervorragend agierende Haus nicht einmal mit einem
Prozentpunkt des Fonds bedacht werden", so Schimböck am Mittwoch
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
"Die OÖ GKK wird damit vom Nettozahler im Ausgleichsfonds der
Krankenkassen zum Dauerdraufzahler", stellt Schimböck fest. Er
fordert die ÖVP-Wirtschaftsvertreter Landesrat Fill und den
oberösterreichischen Wirtschaftskammerpräsident Siegl auf, sich dem
Protest des SPÖ-Wirtschaftsverbandes anzuschließen und "im Sinne der
oberösterreichischen Beitragszahler bei ihren ÖVP-Freunden in Wien
für fairen Rückfluss der Mittel zu sorgen".
"Der vom Hauptverband der Sozialversichersicherungsträger
geplante nur marginale Rückfluss von Beitragsgeldern der OÖ
Gebietskrankenkasse ist für Wirtschaftslandesrat Fill und
Wirtschaftskammerpräsident Siegl mehr als peinlich", sagte Schimböck.
Nach den Plänen von Hauptverbandspräsident Herwig Frad werde "diese
Peinlichkeit auf ein Datum nach den oberösterreichischen
Landtagswahlen prolongiert". (Schluss) wf
OTS0065 2003-09-17/10:25
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