- 16.09.2003, 10:05:54
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ORF-Koproduktion "Ein glücklicher Tag" abgedreht
Österreichisch-ostdeutsche Liebesgeschichte mit Eva Herzig, Sylvester Groth, Susi Nicoletti u. v. a. 2004 im ORF zu sehen
Wien (OTS) - "Ein glücklicher Tag" wurde am, Montag, dem 15.
September 2003, in Berlin gefeiert: In der deutschen Hauptstadt ging
der Abschluss der Dreharbeiten zur gleichnamigen ORF/NDR-Koproduktion
erfolgreich über die Bühne. Der erste Part des Drehs zu dieser
österreichisch-ostdeutschen Liebesgeschichte, die vor und nach dem
Berliner Mauerfall spielt, hatte in Linz und Umgebung stattgefunden,
danach war das Filmteam nach Deutschland gezogen. Unter der Regie des
bekannten Schriftstellers und Drehbuchautors Paul Hengge ("Der
Rosengarten", "Das Urteil"), der damit auch sein Regiedebüt gab,
standen als Filmpaar die Steirerin Eva Herzig ("Die Pferdefrau") und
ihr deutscher Berufskollege Sylvester Groth (zuletzt im ORF als
Profiler in "BBA - Der Briefbomber" zu sehen) vor der Kamera. Weiters
spielen in "Ein glücklicher Tag" Herbert Föttinger, Mercedes Echerer
und die österreichische Doyenne des Theaters und Fernsehens, Susi
Nicoletti. Nicoletti, die drei Drehtage in Linz absolvierte, feierte
kurz danach ihren 85. Geburtstag. Die ORF-Ausstrahlung des
Fernsehfilms, der von der Berliner Ziegler Film hergestellt wird, ist
für 2004 geplant.
Zum Filminhalt:
In Linz beginnt's: Als beim Brucknerfest des Jahres 1985 ausgerechnet
die junge Österreicherin Eva (Eva Herzig) und der begabte
Mathematik-Student George aus der DDR (Sylvester Groth) die letzte
Karte für das Konzert am Tag der Klangwolke ergattern wollen, trifft
sie Amors Pfeil mitten ins Herz. Doch die aufkeimende Liebe der
beiden steht unter keinem guten Stern. Denn George, dessen
Sondergenehmigung ausläuft, muss wieder nach Ostberlin zurück. Trotz
Widerstands ihrer Tante Adele (Susi Nicoletti) gelingt es Eva, ihr
Studium in Westberlin durchzusetzen, nur um George nahe zu sein. Als
Ausländerin kann sie zwar so oft sie will nach Ostberlin fahren, aber
bis Mitternacht muss sie die Hauptstadt der DDR wieder verlassen
haben. Trotzdem erleben Eva und George in einer Schrebergartenhütte
glückliche Tage. Ihre Liebe zerbricht auch nicht, als die gemeinsame
Zukunft hoffnungslos erscheint, weil Eva nicht mehr in die DDR
einreisen darf. Als dann 1989 die Berliner Mauer fällt, scheint ihrem
Glück nichts mehr im Wege zu stehen. Doch die politische Wende bringt
auch eine unerfreuliche Wendung in Evas und Georges Beziehung.
OTS0054 2003-09-16/10:05
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