Seniorenbund-Bundesobmann Knafl mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt !

Wien (OTS) - Bundes-Seniorentag unter dem Motto "Starke Senioren -Sichere Zukunft" mit Neuwahl von vier Bundesobmann-StellvertreterInnen: NR-Präsident Dr. Andreas Khol, BM a. D MEP Dr. Marilies Flemming, LH-a.D. Dr. Josef Ratzenböck und Maria Häubler.

Die rund 200 Delegierten des im Congress Innsbruck abgehaltenen 11.o. Bundestages des Österreichischen Seniorenbundes bestätigten mit überwältigender Mehrheit Stefan Knafl in seiner Funktion als Bundesobmann. Zu Bundesobmannstellvertretern wurden NR-Präsident Dr. Andreas Khol, BM a. D MEP Dr. Marilies Flemming, Maria Häubler und neu LH-a.D. Dr. Josef Ratzenböck gewählt.

Bundesobmann Knafl hielt eine viel beachtete seniorenpolitische Grundsatzrede, bei der er die wichtigsten seniorenrelevanten Themenbereiche ansprach. Im seinem Bericht setzte er folgende Schwerpunkte:

- Neuregelung der Pensionsanpassung

- Keine zusätzlichen Solidarbeiträge - Beibehaltung der bisher beschlossenen Solidarbeiträge in Höhe von 10,2 % mit einem Volumen von rund 1,5 Milliarden Euro pro Jahr.

- Kein Eingriff in bestehende Pensionen

- Zeitgemäße Organisation der Krankenversicherung

- Schaffung einer Pensionistenkurie - volle Mitbestimmung für zwei Millionen Beitragszahler

- Priorität im Gesundheitswesen für Vorsorge und Pflege

- Notwendigkeit eines generationenübergreifenden Dialoges zur Lösung der Probleme der Zukunft

- Kostenwahrheit im Verhältnis der Generationen

Präzise formulierte Kritik an der Praxis einer einseitigen und unvollständigen Medienberichterstattung, sowohl im ORF als auch in den Printmedien übte Seniorenbund-Obmann Knafl und erläuterte dies an folgenden konkreten Beispielen:

1) Das Faktum, dass Österreichs Pensionisten seit Jahren bereits Solidarbeiträge in Höhe von 10,2 % mit einem Volumen von rund 1,5 Milliarden Euro pro Jahr, wurde von den Medien in keiner Phase der über Monate gehenden öffentlichen Diskussion jemals der österreichischen Bevölkerung mitgeteilt. 2) Den legitimen Anspruch nach voller Mitbestimmung von zwei Millionen beitragszahlenden Pensionisten in der Sozialversicherung durch Schaffung einer Pensionistenkurie wurde von den Medien trotz mehrmaliger Presseaussendungen der österreichischen Bevölkerung nicht mitgeteilt.

Mit derartig einseitiger und unvollständiger Berichterstattung tragen die Medien letztlich zu dem bei, was wir alle verhindern wollen: Den Generationenkonflikt.

Es folgt der Bericht des Bundesobmann in Teilen.

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