Erster Generalstabschef Österreichs in Eisenstadt

Nationale und internationale Einsätze kombinieren ist künftiger Weg

Wien (OTS) - Nationale und internationale Einsätze kombinieren,
das liege im Entwicklungsspektrum des österreichischen Bundesheeres, sagte der Generalstabschef des österreichischen Bundesheeres General Roland Ertl am Freitag bei seinem Antrittsbesuch bei der 1. Jägerbrigade in Eisenstadt. So steht derzeit der Assistenzeinsatz an der Schengen-Grenze unter dem Kommando der 1. Jägerbrigade. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für das nächste Kontingent für den Einsatz im Kosovo (KFOR- Kosovo Force). Denn das Jägerbataillon 17, ein Verband der 1. Jägerbrigade, ist verantwortlich für die personelle und materielle Formierung sowie für die vorbereitende Ausbildung der Österreichischen Kosovo-Kontingente.

"Ausrüstung und Infrastruktur müssen zwar war noch verbessert werden, aber die 1.Jägerbrigade zeigt die richtige Einstellung zum internationalen Arbeitsfeld und identifiziert sich mit dieser Aufgabe", meinte General Ertl nach der Besichtigung eines Ausbildungsabschnittes zum Thema "Schutz - Einsatz bei gewalttätigen Demonstrationen" und mehreren Gesprächen mit den Kommandanten der einzelnen Bataillone.****

General Roland Ertl ist der erste Generalstabschef in der Geschichte des österreichischen Bundesheeres. Er ist der oberste Berater des Bundesministers für Landesverteidigung in allen militärischen Angelegenheiten und repräsentiert die militärische Führung des Bundessheeres im In- und Ausland.

Die 1.Jägerbrigade ist der infanteristische Verband im Osten Österreichs und besteht aus sechs Bataillonen in den Bundesländern Burgenland, Niederösterreich und Steiermark. Das Kommando der 1. Jägerbrigade hat seinen Sitz in Eisenstadt.

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