Haubner: Evaluierung beurteilt Kindergeld mit "ausgezeichnet"

Evaluierung des Kindergeldes läuft bereits seit 2001

Wien (BMSG/OTS) - Familienstaatssekretärin Ursula Haubner erklärt sich die falschen Schlüsse der Grünen über das Kindergeld damit, dass ihnen entgangen ist, dass die begleitende Evaluierung des Kindergeldes bereits stattfindet und die Ergebnisse von zwei Zwischenberichten schon der Öffentlichkeit präsentiert wurden. "Es war uns wichtig, mit der begleitenden Evaluierung noch vor Einführung des Kindergeldes zu beginnen, um auch die Erwartungshaltung abzufragen, damit man später, bei Erhalt des Kindergeldes, überprüfen kann, ob sich diese Erwartung auch erfüllt hat", erklärt Haubner.

Tatsächlich hat sich die positive Beurteilung in den ersten 1½ Jahren seit der Auszahlung des Kindergeldes noch verstärkt. Rund zwei Drittel der befragten Bezieher/innen sehen im Kinderbetreuungsgeld gegenüber dem seinerzeitigen Karenzgeld die wesentlich bessere Maßnahme.

"Am besten benoten können das Kindergeld die Bezieher/innen selbst," ist Haubner überzeugt. Ein Viertel der neuen Bezieher/innen (Hausfrauen, Student/innen, geringfügig Beschäftigte) belegen, dass nunmehr keine einzige Frau vom Bezug ausgeschlossen wird, egal, ob sie vorher berufstätig war oder nicht. Der Schritt von einer versicherungspolitischen Maßnahme zu einer echten Familienleistung hat jene Ungerechtigkeiten beseitigt, die bis zum Kindergeld die Mütter und Väter in zwei Klassen geteilt hatte.

Von den Neuerungen des KBG werden die Anrechnung von pensionsbegründenden Zeiten und der längere Geldbezug am positivsten bewertet. Darüber hinaus sind Kindergeldbeziehende auch krankenversichert, ebenfalls werden Abfertigungsbeiträge weiter bezahlt.

"Von Jänner bis Dezember 2002 hat sich die Zahl der trotz Kindergeld berufstätigen Bezieher/innen verdoppelt. Dieses Ergebnis widerlegt die völlig aus der Luft gegriffenen Behauptungen, das Kindergeld würde die Frauen aus dem Erwerbsleben drängen", sieht Haubner gerade im Kindergeld eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie bestätigt.

Haubner verteidigt auch die Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung, denn "die Eltern wissen selbst am besten, welche Betreuung ihr Kleinkind braucht." Darüber hinaus gehe es in der Generationenfrage auch darum, den Beruf Mutter von jener Defizit-Signatur zu befreien, die ihm von der 68er Generation aufgedruckt wurde. "Die ab 2002 erstmals seit den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts kontinuierlich ansteigende Geburtenzahl bestätige ebenfalls den richtigen Weg für eine generationenfreundliche österreichische Zukunft", schließt Haubner. (Schluss) bxf

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