Staatssekretär Kukacka zu Besuch bei ÖBB-Werkstätten in St. Pölten

Leistungen der Werkstätten insgesamt und der einzelnen, engagierten Mitarbeiter beeindruckend

Wien, 12. September 2003 (OTS) Im Rahmen des Niederösterreich-Tages der Bundesregierung besuchte Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka gemeinsam mit dem dritten Präsident des NÖ-Landtages Ing. Hans Penz unter anderem die ÖBB-Werkstätten für Technische Services. Bei einer Betriebsführung durch den Leiter der Technischen Services der ÖBB konnte sich der Staatssekretär ein Bild von den Leistungen und den unterschiedlichen Aufgabengebieten des technischen Personals und den Lehrlingen in den Werkstätten machen. "Die Leistungen der Werkstätten insgesamt und der einzelnen, engagierten Mitarbeiter sind beeindruckend. Natürlich ist noch in einigen Bereichen Optimierungspotential vorhanden. Die ÖBB-Reform soll deshalb eine weitere wirtschaftliche Effizienzsteigerung bringen", so der Staatssekretär. ****

In einer Reihe von persönlichen Gesprächen kamen die Probleme aber auch die auch die Vorstellungen der Mitarbeiter für die Zukunft des Betriebes zum Ausdruck. Staatssekretär Kukacka zeigte Verständnis für die Sorgen der Mitarbeiter und betonte aber gleichzeitig die Notwendigkeit der ÖBB-Reform. Die Zeiten des Bahnmonopols seien in ganz Europa durch die Schienenliberalisierung vorbei, gerade wem die Zukunft der ÖBB ein Anliegen sei, müsste der Reform zustimmen. Die Reform des Dienstrechtes werde sozial verträglich gemacht, dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entsprechen und mit entsprechenden Übergangszeiten versehen sein. Grundsätzlich gehe es darum, auch im Bahnbereich dass in Österreich bei vergleichbaren Betrieben übliche Sozial - und Arbeitsrecht weitgehend anzuwenden. Die sei auch ein Gebot der Gerechtigkeit gegenüber Arbeitnehmern in vergleichbaren Unternehmen.

"Wir wollen mit der ÖBB-Reform die ÖBB zu einem normalen Unternehmen machen, das sich nach privatwirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt wird und sich künftig stärker am Markt und Wettbewerb zu orientieren hat. Die ÖBB bekommen mehr Bewegungsfreiheit und Selbstständigkeit, aber auch mehr wirtschaftliche Ergebnisverantwortung. Diese Reform entlastet die Steuerzahler, schafft vernünftige wirtschaftliche Rahmenbedingungen für eine bessere Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens, bringt mehr Kundenorientierung und sichert so langfristig Arbeitsplätze. Damit machen wir die ÖBB zukunftssicher", schloss Kukacka.

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