Fuhrmann: Forderungen Niederwiesers sind längst umgesetzt

SPÖ-Bildungssprecher soll Maßnahmen für Erwachsenenbildung in ihrer Gesamtheit betrachten

Wien, 12. September 2003 (ÖVP-PK) Die von Erwin Niederwieser präsentierten Vorschläge zur Erwachsenenbildung sind bereits umgesetzt, entgegnete heute, Freitag, die Bundesobfrau der Jungen ÖVP, Abg.z.NR Silvia Fuhrmann, den Forderungen des SPÖ-Bildungssprechers. "Gerade rund um die Tage der Erwachsenenbildung möchte ich Niederwieser doch bitten, endlich die großartigen Leistungen im Bereich der Erwachsenenbildung anzuerkennen, anstatt ständig daran herumzumäkeln und alles krankzujammern", sagte Fuhrmann. Was die Leistungen der öffentlichen Hand betreffe, solle Niederwieser nicht willkürlich einige Details herausgreifen, sondern alle Maßnahmen für die Erwachsenenbildung in ihrer Gesamtheit betrachten. ****

Gemischte Finanzierungsformen etwa habe die Bundesregierung längst eingeführt. "Im Konjunkturbelebungspaket wurde der Weiterbildungsfreibetrag auf 20 Prozent erhöht und eine alternative Weiterbildungsprämie von sechs Prozent geschaffen. Auf diese Weise wird die Erwachsenenbildung indirekt mit ca. 20 Mio. Euro pro Jahr gefördert", erklärte die Bundesobfrau der Jungen ÖVP. Auch für den privaten Bereich gebe es Anreize. So könnten beispielsweise Ausgaben für die Berufsreifeprüfung von der Steuer abgeschrieben werden, und "ab dem Jahr 2004 sind auch die Studienbeiträge für ein Universitätsstudium steuerlich absetzbar", so Fuhrmann.

Während Niederwieser ein Bildungsprämienmodell als Innovation darzustellen versuche, seien entsprechende Fördermodelle von den Bundesländern längst umgesetzt. Mit dem "Bildungskonto" des Landes Oberösterreich beispielsweise werde seit Jahren die Weiterbildung der Bürgerinnen und Bürger wirkungsvoll unterstützt, wobei die hier mögliche Förderung bis zu 1.460 Euro betrage. Darüber hinaus gebe es weitere spezielle Förderprogramme für Wiedereinsteigerinnen.

Die angehobenen Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF), mit denen jene Erwachsenenbildungseinrichtungen, die sich an EU-Projekten beteiligen, um 2,8 Millionen Euro mehr zur Verfügung stehen, können selbstverständlich abgerufen werden. "Die von Österreich beigesteuerten Mittel reichen aus, um die Ko-Finanzierung sicherzustellen", widerlegte Fuhrmann die Aussagen Niederwieser.

"Die Landeshauptleute haben im Oktober 2001 beschlossen, dass die Kompetenzen der Förderstellen der Erwachsenenbildung von den Bundesländern übernommen werden, was inzwischen umgesetzt wurde", sagte die Bundesobfrau der Jungen ÖVP, die abschließend hervorhob, dass die Bundesländer die Erwachsenenbildungseinrichtungen mit mehreren Förderungsmodellen unterstützen.

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