FPÖ-Klausurtagung: "Unsere ganze Kraft für Kärnten"

FPÖ will Wahlkampf zum Wettbewerb der besten Ideen für Kärnten machen

Klagenfurt (OTS) - Die FPÖ Kärnten erarbeitete in einer Klausurtagung unter dem Motto "Unsere ganze Kraft für Kärnten" die Schwerpunkte für die bevorstehende Landtagswahl. "Uns geht es um die Zukunft Kärntens und wir wollen den Wahlkampf daher zu einem Wettbewerb der besten Ideen für Kärnten machen, sagte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz in einer Pressekonferenz.

Er kritisierte SPÖ-Chef Peter Ambrozy, der mangels eigener Ideen sich ausschließlich darauf konzentriert, Kärnten schlecht zu machen und sich mit einem "Negativcampaining" an die Öffentlichkeit wendet. An dieser Schlammschlacht werden wir uns nicht beteiligen, sondern wir wollen bewusst Hilfestellungen und Problemlösungen für die Kärntnerinnen und Kärntner anbieten und positiv für die Umsetzung werben, sagte Strutz. Als Schwerpunkte, mit denen die FPÖ in den kommenden Monaten an die Wähler herantreten werde, nannte Strutz heute die Frage der Arbeitsplatzsituation, wobei vor allem für die Jugend und ältere Beschäftige Angebote formuliert wurden. Das Schwerpunktthema der FPÖ im Wahlkampf werde die Frage "Altwerden zu Hause" und die Pflegebetreuung sein.
Die FPÖ startet in Kärnten ein Pilotprojekt, wo organisatorische und finanzielle Hilfestellungen Pflegebedürftigen und ihren Verwandten angeboten werden, um eine menschliche Pflege im Familienkreis zu ermöglichen.

Als weiteren Schwerpunkt nannte Strutz die Verbesserung der Kinderbetreuung durch flexiblere Öffnungszeiten von Kindergärten und Horten sowie ein Modell, das die Aufsicht Schulpflichtiger durch Landeslehrer am Nachmittag sicherstellt. Auch Umweltthemen werden den Wahlkampf der Freiheitlichen bestimmen. Strutz forderte die Unterstützung der Gemeinden beim Ankauf von Quellen und den Ausbau der Wasserversorgung in Kärnten. Erneuerbare Energien, Solarförderung, Biomasse und Gentechnik stellen einen Schwerpunkt des Umweltprogramms der Freiheitlichen dar. Weitere Schwerpunkte der FPÖ im Wahlkampf sind: Bildung, Maut- und Transitfrage, sowie die Änderung des Finanzausgleiches. Kärnten muß der Bundesregierung gleichviel wert sein wie andere Bundesländer. Im Herbst werde man im Zuge der Finanzausgleichsverhandlungen auch durch die Kärntner Nationalräte eine Veränderung des Aufteilungsschlüssel erwirken.

Kärnten war Schlusslicht, ist nun im Mittelfeld und muß österreichweit Spitze werden. Dies geht nur mit einem Landeshauptmann Jörg Haider an der Spitze. Deshalb wird der Wahlkampf auch zu einer Entscheidung über Persönlichkeiten. Haider - oder Ambrozy an der Spitze des Landes? Strutz sagte, dass der Vergleich die Kärntnerinnen und Kärntner sicher machen werde.

Der Sonderlandtagssitzung sieht Strutz gelassen entgegen. Wir werden bei dieser Sitzung einstimmig den Nachtragsvoranschlag 2003 beschließen, das sagt alles.

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