Steibl: Frauen sollen auch in Karenzzeit Fuß in der Tür behalten

ÖVP will echte Wahlfreiheit für Eltern

Wien, 12. September 2003 (ÖVP-PK) Mit den familienpolitischen Neuerungen der letzten Jahre habe die Bundesregierung den Frauen die Möglichkeit gegeben, auch in den ersten beiden Lebensjahren ihres Kindes "den Fuß in der Tür zu behalten", also die Verbindung zu ihrem Beruf aufrechtzuerhalten, sagte heute, Freitag, ÖVP-Familiensprecherin Abg.z.NR Ridi Steibl zu den jüngsten Aussagen der stv. Bundessprecherin der Grünen, Madeleine Petrovic. "Wir wollen den Frauen echte Wahlfreiheit bieten. Eine Maßnahme dazu war zum Beispiel die Aufhebung des faktisch bestehenden Berufsverbot während der Karenzzeit durch eine Ausweitung der Zuverdienstgrenze", so die ÖVP-Familiensprecherin. ****

Wahlfreiheit zu haben bedeute in diesem Fall, selbst entscheiden zu können, ob die Frau ganz bei ihrem Kind zuhause bleiben, sich in der Karenzzeit fortbilden oder wieder in den Beruf einsteigen wolle. Vor allem Qualifizierungs- und Umschulungsbestrebungen von Frauen sollten durch einen Gutschein über einen Kurs des Arbeitsmarktservices, der nun dem Mutter-Kind-Pass beigelegt wird, unterstützt und forciert werden. "Das Kindergeld ist anerkannt und hat eine Reihe von Verbesserungen für viele Bevölkerungsgruppen wie zum Beispiel für Schülerinnen und Studentinnen gebracht", bekräftigte Steibl, die abschließend auf die nun ausgeweiteten Möglichkeiten, die Karenzzeit zwischen den beiden Elternteilen aufzuteilen und das kommende Recht auf Elternteilzeit verwies.

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