VP-Walter: Rotes Wien bestraft Lehrlingsbetriebe

Die SPÖ Stadtregierung hat es in der Hand, Anreize zur Lehrlingsausbildung zu setzen

Wien (12. September 2003) - "Die SPÖ Stadtregierung soll sich nicht mit ‚fremden Federn' schmücken, sondern selber Maßnahmen zur Bekämpfung des Lehrlingsproblems setzen", stellt heute der Wiener VP-Landesgeschäftsführer Norbert Walter anlässlich der bevorstehenden Lehrlingsfeier im Rahmen der Gewerbe- und Handwerkstage fest. Norbert Walter: "Nicht Wien bildet Lehrlinge aus, sondern die Wiener Wirtschaft. Und diese wird von der SPÖ Stadtregierung leider im Stich gelassen. Wenn Bürgermeister Häupl wieder einmal auf die Initiativen Wiens hinweist, so vergisst er zu erwähnen, dass sich die Stadt Wien selber an den Lehrlingsbetrieben ‚bereichert'." ****

"Seit Einführung der Kommunalsteuer ist diese auch auf Lehrlingsentschädigungen fällig, was einer ‚Bestrafung' der Lehrlingsausbildner gleichkommt. Ich fordere die SPÖ Stadtregierung auf, Betrieben diesen Betrag zu refundieren und damit ein Signal zu setzen, wie wichtig Wien die Ausbildung von Lehrlingen nimmt. Wenn es kleine Gemeinden zustande bringen, wird es auch in Wien möglich sein", so Norbert Walter.

Zwt.: Bundesregierung setzt Maßnahmen

"Die Bundesregierung hat mit der Lehrlingsprämie in Höhe von 1000 Euro pro Lehrling und Jahr einen wichtigen Beitrag zur Entspannung am Lehrlingsmarkt geleistet. So konnten in den ersten acht Monaten 2003 um 561 mehr Lehrverträge abgeschlossen werden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. In Wien machte das Plus an Lehrverträgen erfreuliche 15,8% aus. Für jene Lehrlinge, die keine Lehrstelle finden, ist seitens des BM für Wirtschaft und Arbeit ein Lehrlingsauffangnetz mit 5500 Lehrgangsplätzen vorgesehen. Für Wien alleine stehen davon 2400 Ausbildungsplätze zur Verfügung", so der Landesgeschäftsführer.

Walter abschließend: "Die Bundesregierung unterstützt sowohl die Lehrlingsbetriebe als auch die Lehrlinge. Jetzt wäre es an der Zeit, dass die SPÖ in Wien nicht nur klagt, sondern auch selber noch stärker aktiv wird." (Schluss)

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