Eigener Pflegeanwalt für Wien?

Wien (OTS) - =

Bei der Forderung nach einem Pflegeanwalt geht es um
die Durchsetzung der Interessen und Rechte der Heimbewohner. Deshalb ist eine Einrichtung, die juristische, medizinische und pflegerische Kompetenz vereint, die zielführende Interessensvertretung.

Der Wiener Patientenanwalt begrüßt es, wenn nunmehr eine gesetzliche Verankerung der Zuständigkeit erfolgt.

Das Gesetz über die Wiener Patientenanwaltschaft sieht keine Zuständigkeit des Wiener Patientenanwaltes für die privaten und gemeindeeigenen Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Seniorenbetreuung und Geriatriezentren Wiens vor. Trotzdem haben Heimbewohner von Pflegeheimen und vor allem deren Angehörige die Hilfe der Wiener Patientenanwaltschaft bereits in der Vergangenheit in Anspruch genommen.

Dank der jüngsten Medienberichterstattung wird nun das Thema der Zuständigkeit eines Pflegeanwaltes und dessen ausdrücklicher gesetzlicher Verankerung auch von der Politik aufgegriffen. Es war dies bereits Gegenstand wiederholter Forderungen der Wiener Patientenanwaltschaft.

Auch die ARGE der österreichischen Patientenanwälte hat vor geraumer Zeit die Gesundheitsministerin Rauch-Kallat darüber informiert, dass in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedliche Strukturen bestehen, sich jedoch jene bewährt haben, in denen Patienten- und Pflegeanwalt in Personalunion vereint sind, wie in Niederösterreich und im Burgenland. (Schluss) wpa

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Dr. Helga Willinger
Wiener Patientenanwaltschaft
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