WK-Vizepräsident Zech: Arbeitsunfälle nach dem Verursacherprinzip beurteilen!

Wer grob fahrlässig handelt, soll auch die Kosten dafür tragen!

Bregenz (OTS) - Der freiheitliche WK-Vizepräsident von Vorarlberg, Roman Zech, tritt mit einem neuen Vorschlag im Bereich der Sozialleistungen in die Öffentlichkeit. Er verlangt, dass Arbeitsunfälle künftig nach dem Verursacherprinzip behandelt und die Kosten dem zugeschlagen werden, der aufgrund seines Handelns die Hauptschuld trägt.

Zech dazu: "In diesem wichtigen Sozialbereich fehlt mir der Gleichheitsgrundsatz. Während Unternehmer Arbeitnehmerschutzregelungen regelrecht überfahren werden und bei Zuwiderhandeln die Konsequenzen tragen müssen, kann sich der Arbeitnehmer sorglos frei bewegen. Da kann man noch soviel Arbeitschutzvorkehrungen treffen, wenn dann die Mitarbeiter vergessen Schutzkleidung zu verwenden oder ähnliches. Kommt es aufgrund der Nachlässigkeit des Arbeitnehmers zum Arbeitsunfall, kann der Unternehmer die Kosten tagen. Das kann nicht länger sein und muss umgehend geändert werden."

Was in jedem Lebensbereich gilt, muss auch im Bereich der Arbeitsunfälle gelten, nämlich eine Beurteilung nach dem Kausalitätsprinzip mit Feststellung der Schuldfrage, damit die Kosten jener trägt, der auch für den Unfall verantwortlich ist, so die abschließende Forderung von WK-Vizepräsident, Roman Zech. (Ende)

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