Wiener Grüne: Böhmdorfer lässt BankkundInnen im Stich KonsumentInnensprecher Ellensohn: "Rolle des Justizministers aufklärungsbedürftig"

Wien(Grüne) "Zuerst treffen SPÖ- und ÖVP-nahe Banken zum Schaden der KreditnehmerInnnen Zinsabsprachen, dann werden die KonsumentInnen von Justizminister Böhmdorfer im Regen stehen gelassen" kritisierte heute David Ellensohn, KonsumentInnensprecher der Wiener Grünen, das Diversions-Angebot im Fall Lombard-Club.

Vor allem die Rolle des zuständigen Justizminister Dieter Böhmdorfer sei aufklärungsbedürftig. Ellensohn: "Der selbsternannte Schutzherr der KonsumentInnen und Mitbegründer des Vereins ‚Mein Recht auf Kontrolle', welcher exakt die Problematik überhöhter Kreditzinsen überprüft, scheint plötzlich zufrieden und vergisst dabei völlig auf die geschädigten KreditnehmerInnen."

Ellensohn weiter: "Bei dieser Causa darf davon ausgegangen werden, dass die Staatsanwaltschaft einen Vorhabensbericht an das Justizministerium erstattet hat. Böhmdorfer, der rund um den ‚Lombard Club' vor allem SPÖ und ÖVP attackierte, gibt sich mit der Lösung zufrieden, die keinerlei Wiedergutmachung für die geschädigten KonsumentInnen beinhaltet." Damit genieße der "Lombard Club" de facto nicht nur den Schutz von SPÖ und ÖVP, sondern auch den "Schutz des Ministers auf FPÖ-Ticket" kritisiert Ellensohn..

Die betroffenen Banken wären gut beraten, auch ohne gerichtlichen Druck den geschädigten BankkundInnen ein Angebot zu unterbreiten um so ihr angekratztes Image wieder aufzupolieren" hofft Ellensohn abschließend auf eine faire Lösung.

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