BV Pfeffer zu Drogenproblem in Hernals: "Jetzt muss endlich Schluss sein!"

Anträge für mehr PolizeibeamtInnen im Bezirksparlament

Wien (SPW-K) - Klare Maßnahmen zur Beseitigung des Drogenproblems wurden gestern im Hernalser Bezirksparlament bschlossenen: In einem Resolutionsantrag von SPÖ und ÖVP, der in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung ohne den Stimmen der Grünen beschlossen wurde, sind insgesamt fünf Punkte festgehalten, die dem Problem Einhalt gebieten sollen. "Dazu zählen verstärkte Kontrollen und die Überwachung neuralgischer Punkte, harte Strafen und keine Toleranz für Drogendealer, der Schutz für Jugendliche in Schulbereichen, die Verbesserung der Therapieangebote für Drogenkranke und die Einrichtung einer Infohotline bei den Polizeidienststellen für engagierte BürgerInnen", berichtet Bezirksvorsteherin Dr.
Ilse Pfeffer. ****

Einen engen Zusammenhang sieht Pfeffer jedenfalls zwischen der ansteigenden Drogenproblematik sowie der Kriminalität und den Einsparungsmaßnahmen bei der Polizei. "Mit weniger Personal kann man nicht mehr Sicherheit erreichen", so die Bezirksvorsteherin. In den letzten drei Jahren seien 1.700 Planposten gestrichen, die Ausbildung zurückgeschraubt und bei der technischen Ausrüstung der Exekutive gespart worden. "Als besonders kontraproduktiv hat sich die Schließung des Polizeikommissariates Rötzergasse erwiesen." Dieses Kommissariat sei erst kurz vor der Schließung modernisiert worden und habe durch seine räumliche Nähe eine rasche und effektive Zusammenarbeit zwischen Polizei, Bezirksgericht und Bezirksamt garantiert. "Die SPÖ hat damals vergeblich gegen diesen Schildbürgerstreich protestiert", so Pfeffer.

Ein weiterer - mit den Stimmen aller Parteien beschlossener -Resolutionsantrag in der Bezirksvertretung habe daher die Erhöhung der Zahl von PolizeibeamtInnen und MitarbeiterInnen bei der Kriminalpolizei zum Inhalt, betont die Bezirksvorsteherin. "In einer solchen Situation ist es völlig unverständlich, dass die Überstunden bei der Polizei weiter gekürzt. Ich möchte vor allem vor allem mehr KriminalbeamtInnen im Bezirk, weil diese verdeckt agieren können und dadurch die Erfolgsrate bei der Kriminalitäsbekämpfung erhöhen!" (Schluss)

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