Neue Marktchancen durch Technologie-Vernetzung

LH Haider eröffnete "Cross-Border Technology Cooperation" in Villach - Kärnten hat sich als High-Tech-Standort etabliert

Klagenfurt (LPD) - Strategische, wissenschaftliche und technologische Partnerschaften im High-Tech-Bereich stehen heute (Donnerstag) im Mittelpunkt einer vom "microelectronic-cluster Villach" veranstalteten Tagung, an der rund 80 Experten aus fünf Nationen teilnehmen. Weiters geht es bei der unter dem Titel "Cross-Border Technology Cooperation" stehenden Veranstaltung um die jüngsten Entwicklungen und Trends am Mikroelektronik- und Automotiv-Sektor sowie um Qualitäts- und Risikomanagement. Landeshauptmann Jörg Haider strich bei der Eröffnung die sprunghafte Entwicklung Kärntens auf dem Gebiet der Informations- und Hochtechnologie hervor.

Wie Haider betonte, habe Kärnten in den vergangenen vier Jahren über den Technologiefonds eine enorme Umstrukturierung der Kärntner Wirtschaft von den "verlängerten Werkbänken" hin zur Hochtechnologie bewirkt. Auch werde enorm in Wissenschaft und Forschung investiert. Kärnten habe mittlerweile im Branchenvergleich den höchsten Beschäftigtenstand in den High-Tech-Bereichen. Und die EU reihe Kärnten in einem Ranking der innovativsten Regionen an 28. Stelle von 168 untersuchten Standorten, so Haider.

Damit sei Kärnten auch auf die neuen Marktchancen durch die EU-Osterweiterung hervorragend vorbereitet, so der Landeshauptmann und Technologiereferent. Haider kam auch auf die Jugendausbildungsangebote für Technologieberufe zu sprechen. So habe es in Kärnten 1999 nur eine Schulklasse mit Unterrichtsgegenstand Informationstechnologie gegeben. Heute seien es 168 Klassen mit rund 3000 Schülern. Dazu kommen noch die Angebote der Universität Klagenfurt sowie der Fachhochschulen, betonte Haider. Demnächst werde in Villach mit einer Höheren-Technischen Schule für Informationstechnologie begonnen. Weiters geplant sei eine Werkmeisterschule für das Fachgebiet "Mechatronic".

Innovative Standortpolitik und hochwertige Bildungsprogramme seien die besten Vorrausetzung zum weiteren Ausbau der High-Tech-Wirtschaft in Kärnten, sagte Haider. Ein weiterer wichtiger Faktor sei die internationale Vernetzung. Diese biete kleinen Regionen die Chance, im Konzert der Großen zu bestehen. Haider verwies in diesem Zusammenhang auf die verschiedenen Kooperationen zwischen Kärnten, den oberitalienischen Regionalprovinzen Friaul-Julisch Venetien und Veneto sowie der Republik Slowenien.

Die Tagung "Cross-Border Technology Cooperation" des "microelectronic-cluster" im Congress-Center Villach ist Höhepunkt des Projektes Strategische Partnerschaften mit Mittel- und Osteuropa (STRAPAMO) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit. (Schluss)

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