NÖ Grüne: Nein zur Autobahn Wien-Brno

Fasan: "Landeshauptmann Pröll soll sich Stellungnahme der Grünen anschließen

Wien (Grüne) - Die Europäische Kommission hat bekannt gegeben, allen Interessensvertretern und interessierten Gruppen die Gelegenheit zur Stellungnahme und zur Anregung bezüglich der transeuropäischen Netze (TEN)-Revision zu geben. Seitens der österreichischen Grünen hat die Verkehrssprecherin, NR-Abg. Eva Lichtenberger, bereits eine detaillierte Stellungnahme abgegeben. Die Grünen sprechen sich darin vehement gegen die Autobahnverbindung zwischen Wien und Brno ("Nordautobahn"/A5) aus. Das Projekt steht nach Ansicht der Grünen u.a. in Konflikt mit Naturschutzrecht und dem Luftreinhalterecht, zieht weiteren Verkehr an, widerspricht zahlreichen Bekenntnissen der EU zur Verlagerung von Verkehr von der Straße auf die Schiene und erschwert die Einhaltung der Kyoto-Ziele.

Aufgrund der eindeutigen Sachlage ersuchen die Grünen die Europäische Kommission eindringlich, das Projekt einer Autobahn Wien-Brno nicht in die Leitlinien für transeuropäische Netze aufzunehmen und keine EU-Förderungs- und Kreditmittel für dieses Projekt bereitzustellen. "Nun ist Landeshauptmann Erwin Pröll gefordert. Niederösterreich soll sich der Stellungnahme der Grüne anschließen und eine Änderung der Verkehrspolitik in Niederösterreich vornehmen, so LT-Abg. Martin Fasan.

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